Empfang von offenen Datei (z.B. Word und Excel) in älterem Dateiformat nicht mehr möglich

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Vielfalt der Handwerksberufe bei „Perspektive Handwerk“ dargestellt

Volle Werkstätten im Berufsbildungszentrum der Kreishandwerkerschaft MK e.V. (bbz): 250 Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Klasse besuchten am Dienstag, im Rahmen des Berufsorientierungstags „Perspektive Handwerk“, die Werkstätten des bbz in Lüdenscheid.

Dort hatten die Jugendlichen verschiedener Schulen aus Lüdenscheid und Umgebung, nicht nur die Gelegenheit, den Ausbildern Fragen zu stellen, sondern auch ihre Fähigkeiten bei zahlreichen Mitmachaktionen zu testen und eventuelle künftige Aufgabenbereiche besser kennenzulernen:

So konnten Marzipanfiguren hergestellt und Flechtfrisuren geübt werden. Während sie im Kfz-Bereich einen Motor begutachten konnten, absolvierten sie im Bereich Lagerlogistik einen Hubwagen-Parcours.

Mit einer VR-Brille wurde den Schülern der Beruf des Dachdeckers nähergebracht, mithilfe eines Schweißsimulators konnten sie sich im Schweißen ausprobieren. Wer auf der Suche nach weiteren Informationen oder gar einem Praktikums- oder Ausbildungsplatz war, fand in den Mitarbeitenden des bbz den richtigen Ansprechpartner.

„Die Veranstaltung war ein voller Erfolg“, so Michaela Graf, Leiterin des bbz. „Wir freuen uns, dass wir zahlreichen Schülerinnen und Schülern einige Handwerksberufe näherbringen konnten. Diese Veranstaltung bietet uns die Chance, ihnen die Vielfalt und berufliche Möglichkeiten des Handwerks aufzuzeigen.“

Öffentliche Brotprüfung zeichnet Brote der Bäckereien der Bäcker-Innung Märkischer Kreis aus

Die Betriebe der Bäcker-Innung Märkischer Kreis hatten erneut die Möglichkeit, ihre Brote einer öffentlichen und neutralen Brotprüfung durch das Deutsche Brotinstitut e.V. zu unterziehen.

Dazu lud die Innung die Bäckereien in die Albert-Schweizer-Schule in Menden ein. Dies bot den Betrieben neben der Brotprüfung die Möglichkeit, ihre Ware zu präsentieren und die Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klasse davon zu überzeugen, dass nicht nur süße Backwaren schmecken, sondern auch gesunde Vollkorn-Brotvarianten ihre Vorteile haben. Außerdem hatten die Bäckereien so die Möglichkeit, den Kindern die Vielfalt und Aufgaben des Bäckerhandwerks näher zu bringen.

Karl-Ernst Schmalz, Prüfer des Deutschen Brotinstituts, unterzog die Brote einer genauen Prüfung, bei der er nach einem 100-Punkte-Schema vorging. Dabei achtete er nicht nur auf Geschmack und Konsistenz, sondern auch auf die Kruste und die äußere Erscheinung.

57% der 72 eingereichten Brote erhielten die Note „sehr gut“, 37,5% die Note „gut“. Gab es noch Optimierungspotenzial, gab Karl-Ernst Schmalz hilfreiche Tipps zur Verbesserung der Qualität. Insgesamt zeigte sich der Prüfer mehr als zufrieden mit der Qualität des heimischen Bäckerhandwerks.

Folgende Betriebe konnten sich für ihre eingereichten Produkte über ein „sehr gut“ bzw. ein „gut“ freuen:

Bäckerei Cramer (Schalksmühle): sehr gut – Bauernbrot, Weizensemmel, Schwarzbrot, gut – Roggensemmel, Kosakenbrot, Toastbrot, Dinkelvollkornbrot, Graubrot, Mangbrot, Roggenmischbrot.

Bäckerei Engelhardt (Lüdenscheid): sehr gut – Schwarzbrot, Hausbrot, Doppelback, Dinkelvollkornbrot, Nußbrot, Kornlaib, gut – Bergisches Krustenbrot.

Bäckerei Voss-Mühle (Meinerzhagen): sehr gut – Kartoffel-Brot, Schwarzbrot, Roggenmischbrot, Landbrot, gut – Fitness-Brot, Dinkel-Extrem, Kassler.

Carsten Ashauer (Iserlohn): sehr gut – Feinbrot, Schwarzbrot, Dinkellandbrot, Bauernstuten, gut – Roggenmischbrot, Bergisches Krustenbrot.

Goldbäckerei Grote (Balve): sehr gut – Paderborner-Landbrot Doppelback, Erntekruste, Höhlenbrot, Schwarzbrot, Dinkelvollkornbrot, Sorpetaler, Sovitalbrot, Borketaler, gut – Vollkornbrot, Mini Roggenbrot, Berliner Brot.

Hofbäckerei Hömberg (Menden): sehr gut – Dinkelstuten, Dinkelvollkornbrot, Mendener Krustenbrot, gut – 100% Roggen, Dinkelsaatenbrot, Schwarzbrot, Rosinchen.

Bäckerei Kayser (Neuenrade): sehr gut – Lennekruste, Oberländer, Vollkornbrot, gut – Roggensemmel, Krustenbrot, Rustikus.

Landmarkt Hof Drepper (Iserlohn): sehr gut – Wurzelbrot, Der Drepper, Helles Dinkel, gut – Roggen-Dinkler.

Bäckerei Niehaves (Wickede/Ruhr): Paderborner, Bauernstuten, Dinkel-Vitalbrot, Königsbrot, gut – Emmer Urkornbrot.

Neuauflage: Projekt „Alles vor Ort: Wohnen, Sprach-und Entwicklungswerkstatt“ Unbegleitete minderjährige Ausländer ab April im bbz

Das bereits in der Vergangenheit durchgeführte Kooperationsprojekt „Alles vor Ort: Wohnen, Sprach- und Entwicklungswerkstatt“ wird neu aufgelegt! 12 bis 16 ausschließlich männliche Jugendliche ziehen ab April dieses Jahres in unserem Internat an der Handwerkerstraße ein, erlernen die deutsche Sprache und erhalten unter anderem in unseren Werkstätten Einblicke in die hiesige Arbeitswelt. Dabei erfolgt eine intensive (pädagogische) Begleitung sowohl während des täglichen vorgegeben Programms als auch während der Freizeit einschließlich Wochenenden und Feiertagen.

Das vom Berufsbildungszentrum in Kooperation mit „Kompass – Pädagogische Orientierungshilfe GmbH“ durchgeführte Projekt richtet sich an unbegleitete minderjährige Flüchtlinge zwischen 15 und 18 Jahren, die sich ohne Eltern in Deutschland aufhalten.

Eine wesentliche Besonderheit geht aus dem Projektnamen hervor, denn auf dem Gelände des bbz finden die Jugendlichen im wahrsten Sinne „Alles vor Ort“ vor: Wohnen, Bildung, Arbeit, Freizeit, Betreuung und vieles mehr. Ein besonderer Fokus liegt auf der Persönlichkeitsentwicklung der Jugendlichen. Daher ist die Voraussetzung für die Teilnahme der Durchlauf einer „Clearingphase“, in der eingeschätzt wird, ob ein Teilnehmer als stabil und für das Konzept geeignet eingeschätzt wird. Außerdem muss Interesse an einer schulischen bzw. beruflichen Perspektive vorhanden sein. Die unbegleiteten, minderjährigen Flüchtlinge werden in Zwei-Bett-Zimmern innerhalb des Internats des bbz untergebracht, durch die Mensa versorgt und durch pädagogisches Fachpersonal, sowohl von Kompass als auch vom bbz, betreut und unterstützt. Übergeordnetes Ziel unseres Angebotes ist die Integration in gesellschaftliche und berufsbildende Systeme sowie die Schaffung von Rahmbedingungen für eine eigenständige Lebensführung.

Nach der erfolgreichen Durchführung des Projektes in der Vergangenheit ergab sich nun die Möglichkeit, für die Verantwortlichen, das vorhandene Konzept wieder aufleben zu lassen. Wir freuen uns auf die Gelegenheit, jungen Menschen eine Perspektive bieten zu können und bitten alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowohl um Mithilfe bei den anfallenden Aufgaben als auch um Unterstützung der Jugendlichen.

Brandschutz – Aktuelle Entwicklungen

Es tut sich was an der Handwerkerstraße! In Folge der letzten Brandverhütungsschau vom 18.04.2023 im „Haus des Handwerks“ ergeben sich derzeit einige Neuerungen und Veränderungen.

Da seitens der Feuerwehr der ein oder andere Optimierungsbedarf angemerkt wurde, ist mittlerweile eine Vielzahl von Maßnahmen ergriffen worden, die auch eine Modernisierung vieler Bereiche im Sinne von baulichen Maßnahmen nach sich zieht. Dazu gehören kurzfristige Maßnahmen, wie die Bereinigung der Flucht- und Rettungswege, von jedweder Art von Hindernissen und die Ertüchtigung der vorhandenen Standards, wie die Prüfung und Instandsetzung von Brandschutztüren, der Einhaltung von Brandabschnitten durch das Entfernen von Türkeilen und die Erweiterung aller Beschilderungen von u.a. Flucht- und Rettungswegen.

Mittel- und langfristige Vorhaben wie der Austausch diverser Türen und der Anbau von Treppentürmen sind initiiert bzw. werden derzeit von Fachleuten geprüft. Auch in technischer Hinsicht wurden einige Neuerungen auf den Weg gebracht. Die funkvernetzten Rauchwarnmelder im Bereich Internat sind künftig bei unserem Wach- und Sicherheitsdienst aufgeschaltet. Die Steuerung der Rauchabzüge (RWA-Anlagen) in den Treppenhäusern wird auf den Zugriff über alle Etagen erweitert.

Zur Planung und Umsetzung wurden Fachleute hinzugezogen, u. a. ein Brandschutzbeauftragter, ein Brandschutzsachverständiger sowie ein Architekt. Gemeinsam mit unserem Haupt- und Ehrenamt wurde ein Expertenteam „Brandschutz“ gebildet, welches zielgerichtet und mit Blick auf die Zukunft unseres Standorts die noch verbleibenden Maßnahmen koordinieren wird.