Maler-Innung Märkischer Kreis stellt sich neu auf: Michael Langenberg zum Ehrenobermeister ernannt – Jan Wieghardt tritt die Nachfolge an

(v.l.) Jens Rodermund (Geschäftsführer der Innung), Eduard Pfanenstil, Andreas Noffke, Jan Wieghardt, Jonas Renfordt und Till Kemper. Nicht anwesend waren Bernhard Faust, Ralf Windfuhr und Henning Frank.

Neuer Schwung für das Malerhandwerk im Märkischen Kreis: Die Maler-Innung hat sich bei ihrer jüngsten Versammlung personell und inhaltlich neu aufgestellt. Nach fast auf den Tag genau 23 Jahren engagierter Arbeit als Obermeister verabschiedete sich Michael Langenberg aus seinem Amt. Zuvor war er bereits rund 16 Jahre in verschiedenen Funktionen, damals noch für die derzeitige Maler- und Lackierer-Innung Lüdenscheid-Volme, ehrenamtlich tätig. In Anerkennung seiner großen Verdienste um das Malerhandwerk und die Innung wurde er zum Ehrenobermeister ernannt.

An die Spitze der Innung rückt Jan Wieghardt (Geschäftsführer der Malerbetrieb Wieghardt und Sohn GmbH, Lüdenscheid), der gemeinsam mit einem engagierten Vorstand frische Impulse setzen und die Zukunft des Malerhandwerks aktiv gestalten will. Jonas Renfordt (Renfordt Malerfachbetrieb GmbH, Iserlohn) wurde zum stellvertretenden Obermeister gewählt.

Jens Rodermund (Geschäftsführer der Innung), Michael Langenberg und Jan Wieghardt

Der neue Obermeister dankte seinem Vorgänger für dessen Einsatz und richtete den Blick nach vorn: „Michael Langenberg hat die Innung viele Jahre geprägt und auf ein starkes Fundament gestellt. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit dem Vorstand und unseren Mitgliedern an diese Arbeit anzuknüpfen, neue Impulse zu setzen und die Innung fit für die Zukunft zu machen.“

In seinen ersten Worten an die Innungskollegen formulierte Wieghardt seine Zielsetzungen für die kommenden Jahre – darunter eine noch engere Zusammenarbeit der Mitgliedsbetriebe, die Stärkung der Ausbildung und die Förderung des Nachwuchses im Malerhandwerk.

Auch im Bereich des Ausbildungswesens gab es personelle Veränderungen: Neuer Lehrlingswart ist Till Kemper, sein Stellvertreter Eduard Pfanenstil. Der bisherige langjährige Lehrlingswart Rolf Schnibbe wurde im Rahmen der Versammlung herzlich verabschiedet und für seinen großen Einsatz für den Berufsnachwuchs gewürdigt. Sein bisheriger Stellvertreter, Andreas Noffke steht den jungen Kollegen auch zukünftig als Vorstandsmitglied mit seinem großen Erfahrungsschatz zur Verfügung.

Der neue Vorstand setzt sich somit aus bewährten und neuen Kräften zusammen: Neben den oben genannten gehören weiterhin Bernhard Faust und Ralf Windfuhr dem Vorstand an. Neu hinzugekommen ist darüber hinaus Henning Frank (HF Konzept I Farb- und Raumgestaltung, Halver).

Handwerk macht glücklich – Doc Esser zu Gast bei Kreishandwerkerschaft Märkischer Kreis und IKK classic

Wie bleibt man in herausfordernden Zeiten mental stark? Und was können Handwerksbetriebe tun, um die Gesundheit ihrer Mitarbeitenden zu fördern? Diese Fragen standen im Mittelpunkt des Vortrags von Heinz-Wilhelm Esser – besser bekannt als Doc Esser – der durch zahlreiche TV, Radio- und Bühnenauftritte bekannt ist. Die Kreishandwerkerschaft Märkischer Kreis begrüßte gemeinsam mit der IKK classic über 100 Gäste aus den Innungsbetrieben des Märkischen Kreises zu der Veranstaltung in der SASE in Iserlohn, die der Arzt mit einem ebenso informativen wie unterhaltsamen Vortrag begeisterte.

Mit viel Humor, Herz und Authentizität vermittelte Doc Esser, welchen Einfluss Optimismus, Bewegung, Glaube, Selbstvertrauen, Meditation und soziale Bindungen auf die körperliche und seelische Gesundheit haben. Anhand persönlicher Erfahrungen und humorvoller Anekdoten machte er deutlich, dass mentale Stärke keine angeborene Eigenschaft ist – sondern eine Fähigkeit, die jeder Mensch erlernen und im Alltag stärken kann.

„Doc Esser hat es geschafft, ein Thema, das viele beschäftigt, auf eine verständliche und gleichzeitig berührende Weise zu vermitteln“, so Dirk H. Jedan, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft MK. „Gerade in Zeiten hoher Belastung ist es wichtig, dass wir im Handwerk über mentale Gesundheit sprechen – und Wege finden, sie aktiv zu fördern. Diese Veranstaltung war dafür ein starkes Signal.“

Anschließend fand eine spannende Diskussionsrunde mit Doc Esser, Gesundheitsmanagerin und Kooperationspartnerin der IKK classic sowie einem Handwerksbetrieb aus der Region statt. Dabei ging es um betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) und wie die IKK classic Betriebe dabei unterstützt, dieses zu etablieren und zu fördern.

Trotz der hohen Belastungen fühlen sich Handwerkerinnen und Handwerker überdurchschnittlich fit. Rund 85 Prozent schätzen ihren Gesundheitszustand als gut bis sehr gut ein, das belegt die Studie „So gesund ist das Handwerk“ der IKK classic.
„Wir sind für das Handwerk da. Mit individuellen Leistungen, Angeboten und vollem Einsatz. Unser Ziel ist es, jeden einzelnen Betrieb und jeden Mitarbeitenden im Handwerk nachhaltig zu stärken“, erklärt Frank Göckeler, Regionaldirektor der IKK classic.

Ein Imbiss lud im Anschluss zum geselligen Austausch und Netzwerken ein. In entspannter Atmosphäre nutzten die Gäste die Gelegenheit, über betriebliche Gesundheitsförderung ins Gespräch zu kommen, Erfahrungen zu teilen und neue Impulse für den eigenen Arbeitsalltag mitzunehmen. Eine Veranstaltung, die nicht nur Wissen vermittelte, sondern vor allem eines tat: Mut machen – für mehr mentale Stärke im Handwerk.

Fit für den Berufsstart – Knigge-Seminar stärkt Umgangsformen von Auszubildenden

Wie verhalte ich mich im Betrieb richtig? Wie führe ich ein Kundengespräch oder reagiere souverän auf Beschwerden? Diese und viele weitere Fragen standen im Mittelpunkt des Seminars „Knigge für Auszubildende im Handwerk – der richtige Einstieg in die Ausbildung“, das die Kreishandwerkerschaft Märkischer Kreis für Auszubildende im Handwerk durchführte.

Im Rahmen des Seminars erhielten die jungen Erwachsenen praxisnahe Informationen zu grundlegenden rechtlichen Themen wie Krankmeldung, Urlaubsregelungen, Kündigung sowie abmahnfähigem Verhalten.

Neben den rechtlichen Grundlagen erhielten die Teilnehmenden auch wertvolle Hinweise zu grundlegenden Verhaltensregeln im Berufsalltag. Dabei ging es unter anderem um den ersten Eindruck, den professionellen Umgang in Kundengesprächen sowie das Verfassen von E-Mails. Ein Ausbilder des Berufsbildungszentrums der Kreishandwerkerschaft MK (bbz) ergänzte das Seminar mit praktischen Einblicken und hilfreichen Tipps aus seiner Erfahrung als Ausbilder.

„In diesem Seminar erwerben die Auszubildenden Kenntnisse, die nicht nur für eine erfolgreiche Ausbildung, sondern auch für ihre weitere berufliche Laufbahn wichtig sind“, betont Dirk H. Jedan, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft MK. „Denn neben fachlicher Kompetenz ist es auch wichtig, korrekt aufzutreten.“