Seminar: Knigge für Azubis im Handwerk (Lüdenscheid)

Für die einen markiert er das Ende der Schulzeit – für die anderen das Ziel einer langen Suche: der Ausbildungsbeginn. Im August und September beginnt für junge Menschen in Deutschland die Lehrzeit – ein großer Teil von ihnen startet eine Karriere im Handwerk. Doch der Wechsel in den beruflichen Alltag ist nicht immer einfach, denn es gibt zahlreiche Richtlinien zu beachten.

Auch der richtige Umgang mit Kunden will gelernt sein. Ob Small-Talk, Telefongespräche oder Beschwerden. Auszubildende, stehen erst am Anfang ihrer beruflichen Laufbahn und haben oftmals noch nicht ausreichend Erfahrung im Umgang mit Kunden. Dabei ist der erste Eindruck jedoch entscheidend und kaum mehr zu revidieren.

In unserem Seminar „Knigge für Auszubildende im Handwerk – der richtige Einstieg in die Ausbildung“ möchten wir den Auszubildenden den Einstieg erleichtern und ihnen Tipps an die Hand geben, wie sie kniffelige Situationen im beruflichen Alltag zukünftig spielend meistern.

Inhalte des Seminars

Block I – Rechtliche Rahmenbedingungen des Ausbildungsverhältnisses
Referentin: Nina Kahriman

  • Ziele der Ausbildung
  • Warum Pünktlichkeit in Betrieb und Schule?
  • Wozu ein Berichtsheft führen?
  • Wie melde ich mich richtig krank?
  • Was bedeutet unentschuldigtes Fehlen?
  • Wie kann ich Urlaub nehmen?
  • Beendigung des Ausbildungsverhältnisses

Block II– Umgang mit Kunden, Vorgesetzten und Kollegen
Referentin: Nina Kahriman

  • Das richtige Auftreten im Betrieb -Bitte/Danke, Sie oder Du?
  • Wie repräsentiere ich mich und meinen Betrieb beim Kunden?
  • Kommunikation mit Kunden und im Unternehmen

Block III – Wie verhalte ich mich bei der überbetrieblichen Ausbildung?
Referenten: Ausbilder des bbz

Informationen zum Seminar

Donnerstag, 15. Oktober 2026, 9-14.00 Uhr
Staberger Str. 5, 58511 Lüdenscheid

Kosten
Innungsfachbetriebe: 10,00€ (zzgl. MwSt.) pro Person
Nicht-Innungsfachbetriebe: 75,00€ (zzgl. MwSt.) pro Person

Im Preis enthalten sind Getränke sowie belegte Brötchen.

 

Anmeldung
Bitte melden Sie sich bis zum 09.10.2026 hier an.


 

Abmeldebedingungen:
Bei einer Abmeldung sind folgende Ausfallkosten zu zahlen:

Nicht-Innungsfachbetriebe:
ab 2 Tage vor Seminarbeginn 20,00€ (zzgl. MwSt.)

Seminar: Knigge für Azubis im Handwerk (Iserlohn)

Für die einen markiert er das Ende der Schulzeit – für die anderen das Ziel einer langen Suche: der Ausbildungsbeginn. Im August und September beginnt für junge Menschen in Deutschland die Lehrzeit – ein großer Teil von ihnen startet eine Karriere im Handwerk. Doch der Wechsel in den beruflichen Alltag ist nicht immer einfach, denn es gibt zahlreiche Richtlinien zu beachten.

Auch der richtige Umgang mit Kunden will gelernt sein. Ob Small-Talk, Telefongespräche oder Beschwerden. Auszubildende, stehen erst am Anfang ihrer beruflichen Laufbahn und haben oftmals noch nicht ausreichend Erfahrung im Umgang mit Kunden. Dabei ist der erste Eindruck jedoch entscheidend und kaum mehr zu revidieren.

In unserem Seminar „Knigge für Auszubildende im Handwerk – der richtige Einstieg in die Ausbildung“ möchten wir den Auszubildenden den Einstieg erleichtern und ihnen Tipps an die Hand geben, wie sie kniffelige Situationen im beruflichen Alltag zukünftig spielend meistern.


Inhalte des Seminars

Block I – Rechtliche Rahmenbedingungen des Ausbildungsverhältnisses
Referentin: Nina Kahriman

  • Ziele der Ausbildung
  • Warum Pünktlichkeit in Betrieb und Schule?
  • Wozu ein Berichtsheft führen?
  • Wie melde ich mich richtig krank?
  • Was bedeutet unentschuldigtes Fehlen?
  • Wie kann ich Urlaub nehmen?
  • Beendigung des Ausbildungsverhältnisses

Block II– Umgang mit Kunden, Vorgesetzten und Kollegen
Referentin: Nina Kahriman

  • Das richtige Auftreten im Betrieb -Bitte/Danke, Sie oder Du?
  • Wie repräsentiere ich mich und meinen Betrieb beim Kunden?
  • Kommunikation mit Kunden und im Unternehmen

Block III – Wie verhalte ich mich bei der überbetrieblichen Ausbildung?
Referenten: Ausbilder des bbz


Informationen zum Seminar

Dienstag, 06. Oktober 2026, 9-14.30 Uhr
Handwerkerstraße 2, 58638 Iserlohn

Kosten
Innungsfachbetriebe: 10,00€ (zzgl. MwSt.) pro Person
Nicht-Innungsfachbetriebe: 75,00€ (zzgl. MwSt.) pro Person

Im Preis enthalten sind Getränke sowie ein Mittagsessen.

 

Anmeldung
Bitte melden Sie sich bis zum 02.10.2026 hier an.

 


Abmeldebedingungen:
Bei einer Abmeldung sind folgende Ausfallkosten zu zahlen:

Nicht-Innungsfachbetriebe:
ab 2 Tage vor Seminarbeginn 20,00€ (zzgl. MwSt.)

Bürokratie wird zur Wachstumsbremse für das Handwerk

Ergebnisse einer Umfrage der Kreishandwerkerschaft MK zur Bürokratiebelastung im Handwerk

Bürokratie zählt seit Jahren zu den größten Belastungen für das Handwerk. Eine aktuelle Umfrage der Kreishandwerkerschaft Märkischer Kreis unter rund 1.000 Innungsfachbetrieben zeigt deutlich: Dokumentationspflichten, langwierige Genehmigungsverfahren und immer komplexere gesetzliche Vorgaben binden erhebliche personelle und finanzielle Ressourcen. Rund jeder 10. Betrieb beteiligte sich an der Umfrage und lieferte damit ein aussagekräftiges Stimmungsbild aus der handwerklichen Praxis.

Abgefragt wurden zentrale bürokratische Themenfelder des betrieblichen Alltags, darunter Dokumentations- und Nachweispflichten, Genehmigungs- und Verwaltungsverfahren, rechtliche und steuerliche Vorgaben, Arbeitsschutz, Datenschutz, Fördermittel, öffentliche Ausschreibungen, Umweltauflagen sowie bürokratische Anforderungen im Bereich der Ausbildung. Ergänzend hatten die Betriebe die Möglichkeit, ihre Erfahrungen, konkrete Beispiele und Verbesserungsvorschläge zu schildern.

Die Bewertung erfolgte anhand des Schulnotensystems (1 = geringe Belastung, 6 = sehr hohe Belastung). Das Ergebnis fällt eindeutig aus: Nahezu alle abgefragten Themenfelder erreichen im Durchschnitt die Note 5 und werden damit als stark belastend bewertet.

Bürokratie bindet wertvolle Arbeitszeit

Besonders kritisch beurteilten die Betriebe Dokumentations- und Nachweispflichten sowie Genehmigungsverfahren. Viele Unternehmerinnen und Unternehmer berichteten, dass Gefährdungsbeurteilungen, Unterweisungen, Prüfprotokolle, Datenschutzdokumentationen sowie zahlreiche Meldungen und Nachweise gegenüber Behörden einen erheblichen Verwaltungsaufwand verursachen. Viele gaben an, inzwischen mehr Zeit mit der Dokumentation als mit ihrer eigentlichen Arbeit zu verbringen.

Ebenfalls als besonders belastend werden Arbeitsschutz, steuerliche Vorgaben und rechtliche Vorschriften bewertet. Die Kritik richtete sich dabei ausdrücklich nicht gegen den Zweck der Regelungen, sondern gegen deren Umfang, Komplexität und die Vielzahl erforderlicher Nachweise. Vor allem kleine und mittlere Handwerksbetriebe empfinden die Anforderungen häufig als unverhältnismäßig.

Ein weiterer Schwerpunkt der Umfrage lag auf der Bearbeitungsdauer behördlicher Verfahren. Zahlreiche Betriebe berichteten von monatelangen Genehmigungsverfahren, langen Wartezeiten bei Schwertransportgenehmigungen oder komplizierten Förderverfahren. Die Folgen sind verzögerte Projekte, gebundene Kapazitäten, Umsatzverluste und zusätzliche Kosten.

Die Bürokratie verursacht nach Angaben der Betriebe erhebliche wirtschaftliche Belastungen. Neben zusätzlichem Personal- und Verwaltungsaufwand entstehen Kosten für externe Beratung, Schulungen und Prüfungen. Verzögerte Genehmigungen führen zudem zu Projektverschiebungen, Umsatzverlusten und gebundenen Kapazitäten. Einzelne Betriebe beziffern ihre Bürokratiekosten auf mehrere tausend Euro pro Jahr.

Ein deutliches Signal senden die Betriebe auch hinsichtlich der Digitalisierung: Digitale Verfahren werden ausdrücklich begrüßt – allerdings nur dann, wenn sie tatsächlich zu Vereinfachungen führen. Gefordert werden einheitliche digitale Portale, medienbruchfreie Verfahren, weniger unterschiedliche Plattformen sowie ein besserer Datenaustausch zwischen Behörden. Digitalisierung darf aus Sicht der Betriebe nicht dazu führen, dass bestehende Bürokratie lediglich digital abgebildet oder sogar ausgeweitet wird.

Klare Erwartungen an Politik und Verwaltung

Die Umfrage macht deutlich, dass Bürokratie eine der größten strukturellen Herausforderungen des Handwerks ist. Die Kritik richtet sich nicht gegen einzelne Gesetze oder Behörden, sondern gegen die Summe der Vorschriften, Dokumentationspflichten und Verwaltungsverfahren, die den betrieblichen Alltag zunehmend erschweren. Besonders kleine und mittlere Handwerksbetriebe verfügen häufig nicht über eigene Verwaltungsabteilungen. Die bürokratischen Aufgaben werden daher unmittelbar von Unternehmerinnen und Unternehmern sowie ihren Fachkräften übernommen – zulasten von Produktivität, Wertschöpfung und Kundenservice.

Die Ergebnisse zeigen zugleich klar auf, welche Erwartungen das Handwerk an Politik und Verwaltung richtet: weniger Dokumentations- und Nachweispflichten, schnellere und einheitliche Genehmigungsverfahren, praxistaugliche Regelungen, eine konsequente Digitalisierung sowie mehr Vertrauen und Eigenverantwortung anstelle zusätzlicher Kontrollbürokratie. Ein wirksamer Bürokratieabbau würde nicht nur die Betriebe entlasten, sondern zugleich Fachkräfte freisetzen, Investitionen erleichtern und die Wettbewerbsfähigkeit des Handwerks nachhaltig stärken.

„Die Ergebnisse der Umfrage sind ein deutliches Signal aus der handwerklichen Praxis. Unsere Betriebe wollen sich auf ihre eigentliche Arbeit konzentrieren, stattdessen verbringen sie immer mehr Zeit mit Formularen, Nachweisen und Verwaltungsaufgaben. Bürokratieabbau ist eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass unsere Betriebe auch künftig wettbewerbsfähig bleiben und genügend Zeit für ihre Kunden und die Ausbildung junger Menschen haben“, so Markus Märtens, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft MK.

Um die Ergebnisse der Umfrage in konkrete Handlungsempfehlungen zu überführen, richtet die Kreishandwerkerschaft einen Arbeitskreis ein. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Innungsfachbetriebe sollen die identifizierten Problemfelder weiter vertieft und konkrete Lösungsvorschläge erarbeitet werden. Ziel ist es, praxisnahe Vorschläge zu entwickeln und diese gegenüber Politik, Verwaltung und weiteren Entscheidungsträgern einzubringen. Die Umfrage bildet hierfür die Grundlage und den Auftakt eines kontinuierlichen Dialogs mit dem Handwerk vor Ort.

Zudem wurden die Ergebnisse auch an Dr. Bernd Schulte, Staatssekretär für Bundesangelegenheiten und Medien sowie Amtschef der Staatskanzlei des Landes NRW, übermittelt, mit dem die Kreishandwerkerschaft den Austausch zum Thema Bürokratieabbau fortsetzen und die Ergebnisse des Arbeitskreises teilen wird.

Farbenfroh in die Zukunft: Maler-Innung Märkischer Kreis feiert Fachkräftenachwuchs

Aus Auszubildenden sind Fachkräfte geworden: Bei der Freisprechungsfeier der Maler-Innung Märkischer Kreis im Gasthof Spelsberg in Altena feierten 20 frischgebackene Gesellinnen und Gesellen ihren erfolgreichen Ausbildungsabschluss. Gemeinsam mit Familien, Ausbildern und Lehrern blickten sie auf eine intensive Ausbildungszeit zurück und richteten zugleich den Blick nach vorn.

Obermeister Jan Wieghardt begrüßte die zahlreichen Gäste und machte in seiner Rede deutlich, dass handwerkliches Können vor allem durch Erfahrung wachse. Die ersten Arbeitsschritte liefen nicht immer perfekt – entscheidend sei, aus Fehlern zu lernen, Erfahrungen zu sammeln und sich kontinuierlich weiterzuentwickeln. Zugleich betonte er, dass der Beruf weit mehr als Farbe und Pinsel umfasse: Malerinnen und Maler gestalten Räume, schaffen Atmosphäre, schützen Gebäude und verleihen ihnen ihren individuellen Charakter. Für die frischgebackenen Gesellinnen und Gesellen eröffne die abgeschlossene Ausbildung deshalb zahlreiche Möglichkeiten – von kreativer Raumgestaltung und Restaurierung bis hin zu Meisterprüfung, Selbstständigkeit oder der Ausbildung des nächsten Berufsnachwuchses.

Auch mit Blick auf die zunehmende Digitalisierung und den Einsatz künstlicher Intelligenz gab Wieghardt den jungen Fachkräften etwas mit auf den Weg: „Moderne Technologien können vieles leisten – praktische Erfahrung, handwerkliches Geschick und das Gespür für Materialien und Oberflächen könnten sie nicht ersetzen“, so Jan Wieghardt. Genau diese Verbindung aus Kreativität, Können und Präzision mache das Maler- und Lackiererhandwerk aus.

Dennis Linnarz, stellvertretender Kreishandwerksmeister, und Prüfungsausschussvorsitzender Eduard Pfanenstil richten ebenfalls einige Worte an die Nachwuchskräfte und gratulierten ihnen zu ihrem Start ins Berufsleben. Anschließend wurde es offiziell: Die Absolventinnen und Absolventen erhielten ihre Prüfungszeugnisse und Gesellenbriefe. Besonders hervorgehoben wurden zudem die drei Prüfungsbesten, die mit ihren Leistungen aus dem Jahrgang hervorstachen.

Ihre Ausbildung abgeschlossen haben:
Maurice Brüggemeier (Maler Becker GmbH, Iserlohn), Markus Imgrund (Schulz + Witt Malerwerkstatt, Kierspe), Nick Jensen (Berufsbildungszentrum der Kreishandwerkerschaft MK, Iserlohn), Christopher Klein (Malerbetrieb Tobias Schrage, Iserlohn), Larah Koch (maler maus e.k., Werdohl), Etienne Krause (Pierre Schwark Maler- und Lackiererbetrieb, Werdohl), Leon Krischke (Stuckateur- und Malerbetrieb Rettschlag & Seel, Herscheid), Chayenne Liedtke (Renfordt Malerbetrieb GmbH, Iserlohn), Maikel Marcus (Mike Lenzen, Iserlohn), Sascha Menke und Christian Sinagra Brisca (Meisterbetrieb Seifert GmbH, Menden), Marie Mrowinski (Malerbetrieb Pieper GmbH, Balve), Jolina Rosenberg und Joana-Sophie Rossa (Kückelhaus GmbH Malerbetrieb, Lüdenscheid), Marvin Schmelt und Max Stahlschmidt (inab – Ausbildungs- und Beschäftigungsgesellschaft, Lüdenscheid), Dennis Spors und Marcel Spors (ViA Ruhr e.V., Bochum), Anika Stahlschmidt (Ernst-Martin Haake Malerbetrieb, Halver) und Marlene Verse (Malerbetrieb Haarmann, Balve-Garbeck).

Handwerk, das begeistert: Konditoren feiern ihren Ausbildungsabschluss

Leidenschaft, Kreativität und handwerkliches Können: Was die jungen Konditorinnen und Konditoren in den vergangenen Ausbildungsjahren unter Beweis gestellt haben, wurde bei der Freisprechungsfeier der Konditoren-Innung Südwestfalen gebührend gefeiert.
Gleichzeitig zeichnete der Deutsche Konditorenbund Ralf Heermann für sein jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement mit der Goldenen Ehrennadel aus.

„Sie werden heute von den Pflichten Ihrer Ausbildungszeit freigesprochen – nicht aber von der Verantwortung, die Ihr Beruf mit sich bringt“, betonte Obermeister Bernd Bücker in seiner Ansprache. Der Weg bis zum Abschluss habe Präzision, Ausdauer und Leidenschaft erfordert. Fehler gehörten dabei ebenso zum Lernen wie Kreativität und handwerkliches Können. Als Konditorinnen und Konditoren schafften die jungen Erwachsenen weit mehr als Torten und Pralinen – sie sorgen für Genuss und begleiten Menschen mit ihren Produkten bei den schönsten Momenten ihres Lebens.

Wie wichtig dabei nicht nur das eigene Können, sondern auch ein gutes Netzwerk ist, betonte Bettina Schliephake-Burchardt, Präsidentin des Deutschen Konditorenbundes. Sie war eigens für die Feier nach Iserlohn gekommen und ermutigte die jungen Fachkräfte, den Austausch mit Kolleginnen und Kollegen zu suchen und die Innung als Netzwerk zu nutzen. Gleichzeitig warb sie dafür, sich später selbst ehrenamtlich einzubringen und andere junge Menschen für das Konditorenhandwerk zu begeistern.

Mit dem erfolgreichen Abschluss sei nun eine wichtige Grundlage für die berufliche Zukunft gelegt, machte auch Markus Märtens, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Märkischer Kreis, deutlich. In einer Zeit industrieller Fertigung seien Kreativität, Individualität und hochwertige Handwerksprodukte gefragter denn je. Technik könne zwar unterstützen – Talent, die Leidenschaft und das Gespür eines Konditors jedoch nicht ersetzen.

Ein weiterer Höhepunkt der Freisprechungsfeier war die Ehrung von Ralf Heermann. Für sein jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement verlieh ihm Bettina Schliephake-Burchardt die Goldene Ehrennadel des Deutschen Konditorenbundes – eine Auszeichnung, die nur selten vergeben wird. „In diesem Jahr habe ich sie erst zwei Mal verliehen“, betonte die Präsidentin des Konditorenbundes. Seit 1992 bringt sich Ralf Heermann im Prüfungsausschuss ein, viele Jahre davon als Vorsitzender. Auch im Meisterprüfungsausschuss wirkt er mit. Bettina Schliephake-Burchardt hob hervor, wie unverzichtbar das Ehrenamt für die Ausbildung im Handwerk sei. Bernd Bücker würdigte Heermann als verlässlichen Wegbegleiter, der sich über Jahrzehnte mit großem Einsatz für den Berufsnachwuchs eingesetzt habe.

Die Ausbildung abgeschlossen haben:
Lea Pauline Wirger (Goldbäckerei Grote, Balve), Fiona Menzel und Sophia Repp (Tortenatelier Schwanbeck, Iserlohn), Falk Poeten und Vivienne Neufeld (Andre Krengel Konditormeister, Arnsberg), Hannah Steinrücken (Bücker‘s Backmanufaktur, Geseke), Gregor Maria Timphus (Konditorei und Café Spetsmann GmbH, Iserlohn), Franziska Sophie Hübler (Harnischmacher Conditorei + Café, Attendorn), Hanna Belke (Gregor Heimes Bäckerei, Lennestadt) und Laureen Hempel (Bäckerei Konditorei Niehaves GmbH & Co. KG, Wickede).

Seminar: Erfolgsfaktor „Gesundes Führen“

Der Erfolg eines Unternehmens hängt maßgeblich von motivierten und leistungsfähigen Mitarbeitenden ab. Angesichts des zunehmenden Fachkräftemangels und einer älter werdenden Belegschaft gewinnt eine wertschätzende und gesundheitsfördernde Führungskultur immer mehr an Bedeutung. Wer seine Mitarbeitenden stärkt und langfristig an den Betrieb bindet, schafft eine wichtige Grundlage für die Zukunft.

In diesem Seminar erhalten Sie praxisnahe Anregungen, wie Sie mit Ihrem Führungsverhalten die Gesundheit und Motivation Ihrer Beschäftigten positiv beeinflussen können. Sie erfahren, wie Führung und Gesundheit zusammenhängen, lernen Ihre eigenen Gesundheitsressourcen besser kennen und erhalten konkrete Impulse, um Ihre Mitarbeitenden gezielt zu unterstützen. So sind Sie bestens auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereitet.


Inhalte des Seminars

  • Zusammenhang von Führung und Gesundheit verstehen
  • Eigene Gesundheitsressourcen aufbauen und nutzen
  • Unterstützung der Mitarbeitenden – Einflussmöglichkeiten erkennen
  • Wertschätzendes Feedback geben

Informationen zum Seminar

Datum: 30. September 2026, 14-18 Uhr

Ort: Handwerkerstr. 2, 58638 Iserlohn

Referentin: Marika Köhler

Veranstalter: Kreishandwerkerschaft MK gemeinsam mit der IKK Classic

Das Seminar ist für Innungsfachbetriebe kostenlos!

Nicht-Innungsmitglieder zahlen 69,99 € (zzgl. MwSt.)

Zur Anmeldung

 

 

 

 

„Ihr seid die Zukunft“ Friseur-Innung Märkischer Kreis feiert Fachkräftenachwuchs

Aus Lernenden werden Fachkräfte: Bei der Freisprechungsfeier der Friseur-Innung Märkischer Kreis im „Haus des Handwerks“ in Iserlohn haben neun Absolventinnen und Absolventen ihren erfolgreichen Ausbildungsabschluss gefeiert.

Obermeisterin Zdenka Schwabbauer gratulierte den Nachwuchsfachkräften und machte deutlich, dass der Gesellenbrief weit mehr als eine Urkunde sei: „Er ist die Anerkennung für Ihre Leistung, Ihr Wissen und die Erfahrungen, die Sie während Ihrer Ausbildung gesammelt haben.“ Mit ihrer Entscheidung für das Friseurhandwerk hätten sie einen kreativen Beruf gewählt, bei dem der Mensch im Mittelpunkt steht. Gerade in einer Zeit, in der vieles digitalisiert und automatisiert werde, bleibe der persönliche Kontakt unverzichtbar. „Keiner kann Vertrauen und echte Begegnungen ersetzen“, betonte die Obermeisterin.

Auch der Prüfungsausschuss richtete einige Worte an die frischgebackenen Gesellinnen und Gesellen und blickte gemeinsam mit ihnen nach vorn: „Ihr seid die Zukunft.“ Anschließend überreichte Zdenka Schwabbauer gemeinsam mit Mitgliedern des Prüfungsausschusses die Zeugnisse und Gesellenbriefe und sprach sie feierlich von ihren Ausbildungspflichten frei.

Die Ausbildung abgeschlossen haben:
Lisa Marie Burbach (André Schwabbauer, Iserlohn), Sanaa Ibrahim, Samer Marjan und Aitadzh Mamedova (BZH Märkischer Kreis gGmbH, Iserlohn), Sueda Kibar (Andi´s Hairteam, Iserlohn), Saad Hussein (R. P. Bubert Friseurbetrieb GmbH, Lüdenscheid), Ceren Karakus (Denis Karakus Haarstudio flhair, Lüdenscheid), Jana Sophie Kirsch (Jacob Riepegerst, Lüdenscheid) und Merve Özcan (Cut & Color – Klier Hair Group GmbH, Lüdenscheid).

Stolz auf das Erreichte: Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker feiern ihren Ausbildungsabschluss

Ein besonderer Moment, auf den sie lange hingearbeitet haben: Bei der Freisprechungsfeier der Innung für Rollladen und Sonnenschutz Westfalen erhielten 33 frischgebackene Mechatronikerinnen und Mechatroniker ihre Gesellenbriefe. Gemeinsam mit Familien, Lehrern und weiteren Gästen feierten sie im „Haus des Handwerks“ in Iserlohn den erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildungszeit. Dabei wurde deutlich, was die jungen Fachkräfte auf ihrem Weg gelernt und geleistet haben – und wie wichtig Zusammenhalt, Durchhaltevermögen und die Bereitschaft sind, sich immer wieder auf Neues einzulassen.

Obermeister Wolfgang Sölter begrüßte die Gäste und machte in seiner Ansprache Mut, Veränderungen aktiv anzugehen. Digitalisierung und Künstliche Intelligenz würden die Arbeitswelt verändern – umso wichtiger sei es, sich weiterzubilden und offen für neue Entwicklungen zu bleiben. „Niemand wird die Verantwortung für euren weiteren beruflichen Weg übernehmen – das könnt nur ihr selbst“, gab Sölter den jungen Fachkräften mit auf den Weg. Sie sollten sich etwas zutrauen und eigene Ideen entwickeln „Große Veränderungen entstehen aus vielen kleinen Schritten.“

Auch Uwe Wieselmann, Lehrer am Hans-Schwier-Berufskolleg in Gelsenkirchen, an dem die jungen Erwachsenen den schulischen Teil ihrer Ausbildung absolvierten, gratulierte ihnen und erinnerte sie daran, dass sie mit ihrer Ausbildung eine wichtige Grundlage geschaffen hätten. „Jetzt liegt es an euch, etwas daraus zu machen.“ Gleichzeitig würdigte er ihre Ausdauer: Nicht alle, die ihre Ausbildung begonnen haben, hätten es bis zum Abschluss geschafft. Umso größer sei die Leistung derjenigen, die trotz Herausforderungen durchgehalten hätten.

Dass die Ausbildungszeit nicht nur von Arbeit und Lernen geprägt war, machten zwei Vertreter der Abschlussklasse deutlich: Freundschaften, gemeinsame Erlebnisse und vor allem der Zusammenhalt hätten den Jahrgang besonders gemacht. Ihr Dank galt allen, die sie auf ihrem Weg begleitet und unterstützt haben. „Wir können stolz darauf sein, was wir erreicht haben“, blickten sie auf ihre Ausbildungszeit zurück.

Eine besondere Ehrung erhielt Lucas Howard: Für das beste Fachgespräch bekam er den renommierten Hans-Stoffels-Preis, der vom Bundesverband Rollladen und Sonnenschutz vergeben wird und mit einem Geldpreis dotiert ist.

Die Ausbildung erfolgreich abgeschlossen haben:
Ben Walter Biederbeck (Strunk Bauelemente, Nachf. Hatebur und Rentmeier OHG, Datteln), John Paulo Ellano (Kaspers GmbH, Bergisch Gladbach), Tahirou Luis Franz (Zeuge Sonnenschutz GmbH, Lüdinghausen), Marcel Michele Heinzen (USK Bauelemente GmbH, Tönisvorst), Jeremy Hicks (Schnorrenberg Rollladenbau, Bad Honnef), Lucas Howard (Markisen Anton Stange, Inh. Christoph Howald, Bedburg-Hau), Nico Draaken (Rolladen Willibald Giesberts, Krefeld), Tom La Porte (Schmidt & Jahn Bauelemente GmbH, Ahrendburg), Alexander Linka (Elter Sonnen- und Wetterschutz GmbH, Niederkassel), Darko Loncar (Lameko GmbH, Coesfeld), Flora Opdenberg und Marvin Ralf Voges (Profilbau Scheil GmbH, Mettmann), David Atrott (Lütkenhaus GmbH & Co. KG, Münster), Justin Joel Dobbrick und Nick Effenberg (AKS Sonnenschutz UG, Essen), Sammy Drodten (W.A.S. Sonnenschutz Handels GmbH, Hennef), Patrik Ehm und Noah Ticali (Wigger Fenster + Fassaden GmbH, Solingen), Mika Fynn Friedrich (Guido Scheitz Bauelemente-Rollladenbau, Hude), Jannik Gerkensmeier (Herkenhoff GmbH, Osnabrück), Yasmany González Soto (Heuer & Co. Hausbau GmbH, Langenhagen), Tyler Hellwig (Schlosserei & Metallbau Wilfried Maack GmbH, Hamburg), Josuah Ray Klöpper (Sonnenschutztechnik Thesing GmbH & Co. KG, Coesfeld), Lenn Knackstedt (Villatrium Schmidt GmbH, Sickte), Oliver Krzikalla (Bröcking Fenster GmbH & Co. KG, Vreden), Julian Kühn (Mester GmbH & Co. KG, Bielefeld), Kevin Martens (Oelkers Fenstertechnik GmbH & Co. KG, Kamen), Taha Bayram Percin (Westerwalbesloh GmbH, Gütersloh), Alali Saman Saeed Ali (Hagemeier Meisterbetrieb, Wesseling), Max Stiehler (Stiehler FTS, Lützen), Aleksander Szumilas (Markisen Brink – Moll e.K., Bottrop), Maximilian Weigelt (TKS Bauelemente & Sonnenschutz GmbH, Korschenbroich) und Yusuf Sait Yildiz (Dürener Torbau GmbH & Co. KG, Düren).

Sie bauen die Wege von morgen: Straßenbauer erhalten ihre Gesellenbriefe

Mit der feierlichen Freisprechung im „Haus des Handwerks“ der Kreishandwerkerschaft Märkischer Kreis in Iserlohn endete für die Absolventinnen und Absolventen der Straßenbauer-Innung Südwestfalen ihre Ausbildungszeit. Gemeinsam mit Familien, Ausbildern und Lehrkräften feierten sie ihren erfolgreichen Abschluss.

Karsten Stirnberg, Vorsitzender des Prüfungsausschusses, gratulierte den frischgebackenen Gesellinnen und Gesellen und machte deutlich, dass ihnen nun viele berufliche Möglichkeiten offenstehen. Gleichzeitig appellierte er an sie, dem Handwerk treu zu bleiben: „Gut ausgebildete Fachkräfte werden dringend gebraucht – Ihre Zukunftschancen sind hervorragend.“ Mit einem Augenzwinkern fügte er hinzu: „Ich weiß gar nicht, wer sich mehr über die bestandene Prüfung freut – die Betriebe oder Sie selbst.“

Dass Straßenbauer weit mehr schaffen als Verkehrswege, betonte Berufsschullehrer Andreas Müller. Sie sorgten für Mobilität, Sicherheit und eine funktionierende Infrastruktur. „Sie schaffen Werte, die Jahrzehnte bestehen, und können später mit Stolz auf das blicken, was Sie mit Ihren eigenen Händen gebaut haben.“ Mit der bestandenen Ausbildung hätten die jungen Erwachsenen das „Starterkit“ für ihr Berufsleben erhalten.

Markus Märtens, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Märkischer Kreis, schloss sich dem an und unterstrich noch einmal die Bedeutung des Handwerks: „Hände schaffen Werte. Ohne das Handwerk werden wir die Herausforderungen der Zukunft nicht lösen.“ Gleichzeitig ermutigte er die Absolventen, neue Entwicklungen wie Künstliche Intelligenz als Unterstützung für ihren Berufsalltag zu nutzen.

Im Anschluss überreichten Karsten Stirnberg und Andreas Müller die Gesellenbriefe und sprachen die Gesellinnen und Gesellen von ihren Ausbildungspflichten offiziell frei. Bei einem Buffet ließen die Gäste den Abend in angenehmer Atmosphäre ausklingen und nutzten die Gelegenheit, auf den erfolgreichen Ausbildungsabschluss anzustoßen.

Zu den diesjährigen Absolventen gehören:
Marcel Demel und Mergim Xhekiqi (Tiefbau Falz GmbH & Co. KG, Meinerzhagen), Janik Frenz (Peter Homann Straßen- und Tiefbau KG, Nachrodt-Wiblingwerde), Qendrim Haziri und Niklas Wenniges (Stricker Infrastrukturbau GmbH & Co. KG, Dortmund), Phil Hein und Dawid Lamberski (Uli Biskoping Straßen- und Tiefbau GmbH & Co. KG, Eslohe), Luca Stelzer (Friedel Tillmann Straßen- und Wegebau GmbH, Bestwig), Elias Breiting, Alexander Padberg, Aga Adula Duguma und Samrawit Solomon (Franz Trippe GmbH, Schmallenberg), Lewin Humme und Arbnor Iberhysaj (Gebr. Schmidt Bauunternehmen AG, Kirchen-Freusburg), Nico Krüger und Leon Marga (Ossenberg Aufbereitung, Straßen- und Tiefbau GmbH, Neuenrade), Noah Otte (Geueke Straßen-, Tief- & Landschaftsbau GmbH, Schmallenberg), Tom-Arne Steinert und Paul Kaiser (Hans Müller GmbH, Olsberg), Julian Varnhagen (Sebastian Tillmann Straßen- und Tiefbau GmbH, Meschede), Felix Willms und Arvid Willms (Wilhelm König und Söhne Straßen – und Tiefbau GmbH, Schmallenberg) und Sebastian Filip Zajonz (Hölcke Tiefbauunternehmung GmbH, Hemer), Christian Schroer, Julian Spickhoff und Florian Reiß (Krutmann GmbH & Co. KG, Menden).

Frischer Wind in der Mensa: Im Gespräch mit Paul Hermann

Die Mensa in der Handwerkerstraße hat Verstärkung bekommen: Seit dem 1. Juli verstärkt Paul Hermann als Koch das Team. Ob beim Mittagessen oder bei Veranstaltungen – der Iserlohner sorgt dafür, dass Mitarbeitende, Auszubildende und Gäste kulinarisch bestens versorgt werden. Wir haben die Gelegenheit genutzt, ihm ein paar Fragen zu stellen und ihn etwas näher kennenzulernen.

KH: Wussten Sie schon immer, dass Sie Koch werden wollen?
Paul Hermann: Als ältestes Kind in meiner Familie habe ich schon früh häufig gekocht. Irgendwann dachte ich mir, dass ich den Beruf einfach einmal ausprobieren möchte. Während meiner Schulzeit habe ich dann ein Praktikum als Koch gemacht – und das hat mir so gut gefallen, dass ich anschließend auch die Ausbildung begonnen habe.  

KH: Was gefällt Ihnen an Ihrem Job am meisten?
Paul Hermann: Ich koche einfach gerne und freue mich, wenn ich Menschen mit gutem Essen eine Freude machen kann. Außerdem nehme ich gerne Wünsche entgegen und versuche, sie umzusetzen. Das schönste Feedback ist für mich, wenn es allen geschmeckt hat.

KH: Worauf dürfen wir uns bei Ihrem Essen freuen?
Paul Hermann: Ich habe schon gehört, dass der Donnerstag hier traditionell Schnitzel-Tag ist – und den behalten wir natürlich gerne bei. Darüber hinaus möchte ich für Abwechslung sorgen und saisonale Gerichte anbieten. Bei Veranstaltungen wird es zum Beispiel Fingerfood-Buffets geben, im Sommer auch leichte und erfrischende Speisen wie Obstsalate. Ich bin immer offen für neue Ideen und Anregungen – sprechen Sie mich gerne an!

KH: Was ist Ihr Lieblingsgericht?
Paul Hermann: Besonders gerne esse ich Pelmeni – traditionelle russische Teigtaschen aus Nudelteig mit einer herzhaften Fleischfüllung. Außerdem mag ich Manti. Das sind ebenfalls gefüllte Teigtaschen, die je nach Rezept unter anderem mit Hackfleisch, Zwiebeln, Knoblauch oder Kartoffeln zubereitet werden.