Bäckerhandwerk hautnah: Brotprüfung der Bäcker-Innung Märkischer Kreis in Grundschule Auf der Emst
Was macht eigentlich ein gutes Brot aus? Dieser Frage widmete sich die jährliche Brotprüfung der Bäcker-Innung Märkischer Kreis. Die Innungsbetriebe nutzten die Gelegenheit, ihre Backwaren von einem unabhängigen Prüfer des Deutschen Brotinstituts e.V. in der Grundschule Auf der Emst bewerten zu lassen und eine fundierte fachliche Rückmeldung zu erhalten.
Ob Königsbrot, Paderborner oder Dinkelvollkornbrot – Michael Isensee, Prüfer des Deutschen Brotinstituts, nahm 71 Brote unter die Lupe. Bewertet wurde nach einem präzisen 100-Punkte-Schema. Neben Geschmack und Geruch standen auch die Krume, Kruste, Elastizität und Oberflächenbeschaffenheit auf dem Prüfstand. Die Brotprüfung dient den Betrieben als wichtiger Gradmesser für ihre handwerkliche Arbeit und liefert zugleich konkrete Hinweise zur weiteren Qualitätsverbesserung.
Christian Hömberg von der Hofbäckerei Hömberg verdeutlichte die Bedeutung der Brotprüfung: „Für uns ist sie ein wichtiger Bestandteil der
Qualitätssicherung. Wir erfahren, was wir richtig und gut machen – und wo es noch Verbesserungspotenzial gibt.“
Das Ergebnis kann sich sehen lassen: 79% der 71 geprüften Brote erzielten die Bestnote „sehr gut“, 18,3% wurden mit „gut“ bewertet. Wo es noch Verbesserungspotenzial gab, lieferte Michael Isensee wertvolle Tipps zur Qualitätssteigerung. Sein Fazit fiel positiv aus: Der Experte zeigte sich mehr als zufrieden mit der Qualität des heimischen Bäckerhandwerks.
„Die Ergebnisse zeigen, dass die Produkte unserer Innungsfachbetriebe den hohen Qualitätsansprüchen an handwerklich gefertigte Backwaren entsprechen“, so Jens Rodermund, Geschäftsführer der Bäcker-Innung Märkischer Kreis.
Neben der fachlichen Prüfung bot der Veranstaltungsort einen zusätzlichen Mehrwert: Die Schülerinnen und Schüler der Grundschule erhielten Einblicke in das Bäckerhandwerk und durften unterschiedliche Brotsorten probieren und vergleichen. In den Klassen erklärte Christian Hömberg anschaulich die Aufgaben und den Arbeitsalltag eines Bäckers.
Schulleiterin Barbara Kurz begrüßte die Veranstaltung: „Es ist schön, zu sehen, wie durch solche Projekte Leben in die Schule kommt. Die Kinder erhalten einen anschaulichen Einblick in den Beruf des Bäckers und erleben, wie vielseitig dieses Handwerk ist. Außerdem lernen sie, dass es nicht nur ein oder zwei Brotsorten gibt, sondern eine große Vielfalt.“
Folgende Betriebe konnten sich für ihre eingereichten Produkte über ein „sehr gut“ bzw. ein „gut“ freuen:
Bäckerei Ashauer (Iserlohn) – Sehr gut: Feinbrot, Schwarzbrot, Bauernstuten, Dinkellandbrot, Oberländer, Roggenmischbrot; gut: Dinkelvollkornbrot
Bäckerei Cramer (Schalksmühle) – Sehr gut: Weizensemmel, Graubrot, Mangbrot, Roggenmischbrot, Kosakenbrot, Bauernbrot; gut: Toastbrot, Roggensemmel, Dinkelvollkornbrot, Schwarzbrot
Bäckerei Voss-Mühle (Meinerzhagen) – Sehr gut: Dinkel-Extrem, Kartoffelbrot, Roggenmischbrot, Landbrot, Schwarzbrot, Kassler, Fitness-Brot
Bäckerei Thomas Zihn – Sehr gut: Graubrot, Dahler Dorfbrot, Schwarzbrot, Walnussbrot; gut: Bayernlaib
Bäckerei Niehaves (Wickede) – Sehr gut: Ur-Kruste, Königsbrot, Finnenbrot, Paderborner; gut: Bauernstuten
Bäckerei Thomas Engelhardt (Lüdenscheid) – Sehr gut: Kornlaib, Hausbrot, Dinkelvollkornbrot, Doppelback, Roggenvollkornbrot, Schwarzbrot
Goldbäckerei Grote (Balve) – Sehr gut: Höhlenbrot, Berliner Brot, Kassler, Roggbert, Sorpekruste, Ruchgold, Dinkelvollkornbrot, Mini Roggenbrot, Sovitalbrot, Paderborner-Landbrot Doppelback, Schwarzbrot, Vollkornbrot
Hofbäckerei Hömberg (Menden) – Sehr gut: Rosinchen, Mendener Krustenbrot, Dinkelsaatenbrot, 100% Roggen, Schwarzbrot, Dinkelstuten, Dinkelvollkornbrot; gut: Dinkelstuten, Dinkelvollkornbrot
Landmarkt Hof Drepper (Iserlohn) – Sehr gut: Wurzelbrot, Helles Dinkel, Roggen-Dinkler, 100er Roggen
Das Butterbrot – Solbach’s echtes Handwerk: Gut: Krustenbrot, Keimkorndinkel mit Buchweizen, Mittelalterbrot, Dinkel Jung
Von Pralinen bis Baumkuchen – 11 Konditorinnen bestehen praktische Meisterprüfung
Dreieinhalb Monate voller Engagement, Kreativität und Durchhaltevermögen liegen hinter den elf Teilnehmerinnen des diesjährigen Vorbereitungslehrgangs zur Konditorenmeisterprüfung im Berufsbildungszentrum der Kreishandwerkerschaft Märkischer Kreis (bbz). Im „Haus des Handwerks“ in Iserlohn feierten sie gemeinsam ihre bestandene Prüfung vor dem Ausschuss der Handwerkskammer Südwestfalen. Den begehrten Meistertitel dürfen sie tragen, sofern auch die restlichen Teile der Meisterprüfung bereits erfolgreich absolviert wurden.
Die vergangenen Monate waren geprägt von intensiver Arbeit in der Konditorei des bbz. Denn in der Meisterprüfung mussten die Absolventinnen ein
breites Spektrum ihres handwerklichen Könnens unter Beweis stellen: Hergestellt wurden unter anderem Marzipanfiguren im Tierdesign, kunstvoll gestaltete Petits Fours und Pralinen sowie verschiedene Gebäckspezialitäten. Ein aufwendig hergestellter Baumkuchen gehörte dazu, ebenso ein kreatives Schaustück mit individueller Gestaltung und herzhafte Snacks. Neben handwerklichem Geschick waren gute Organisation, Zeitmanagement und ein Händchen fürs Detail gefragt.
Bernd Bücker, Obermeister der Konditoren-Innung Südwestfalen, gratulierte den Konditorinnen und würdigte in seiner Rede deren Engagement und Leistungsbereitschaft. Er wies auf die vielen Möglichkeiten hin, die ihnen mit dem Meistertitel offenstehen. „Der Meisterbrief ist nicht nur ein Nachweis fachlicher Qualifikation, sondern steht auch für Qualität und Professionalität“, so Bernd Bücker. „Mit diesem Abschluss eröffnen sich Ihnen vielfältige berufliche Perspektiven.“
Auch bbz-Leiter Dennis Pusch und bbz-Ausbilder Roland Alberts gratulierten den Teilnehmerinnen. Anschließend überreichten die Mitglieder des Prüfungsausschusses die Zeugnisse.
Die Prüfung bestanden haben: Ece Aktas, Anik Bedelian, Eva Corsmeyer, Alexandra Donis, Nina Grönefeld, Melissa Juchens, Christina König, Ann-Kathrin Mielke, Jacqueline Scrudato, Cinja Swat, Rhena Wolf.
Auftakt für eine enge Zusammenarbeit: Kreishandwerkerschaft Märkischer Kreis mit Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern im Gespräch

(v.l.) Markus Märtens, Sebastian Wagemeyer und Kreishandwerksmeister Thomas F. Bock
Perspektiven teilen und die Zukunft der Region gemeinsam gestalten: Die Kreishandwerkerschaft Märkischer Kreis hat mit den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern der 15 Städte und Gemeinden des Märkischen Kreises in den vergangenen Wochen erste Gespräche geführt. Anlass war sowohl der Wechsel der Hauptgeschäftsführung der Kreishandwerkerschaft MK als auch die jüngsten Veränderungen in den Rathäusern nach den Bürgermeisterwahlen im vergangenen Herbst.
Die Gespräche boten Gelegenheit zu einem intensiven Austausch über aktuelle Herausforderungen und gemeinsame Perspektiven für die Region. Dabei ging es unter anderem um die wirtschaftliche Entwicklung vor Ort, die Bedeutung des Handwerks als Ausbildungs- und Beschäftigungsmotor sowie um konkrete Ansatzpunkte für eine noch engere Zusammenarbeit zwischen Kommunen und Betrieben.
Ein zentrales Thema der Gespräche waren die neuen Vergaberegelungen. Diese eröffnen Städten und Gemeinden zusätzliche Flexibilität bei der Vergabe öffentlicher Aufträge – ein Aspekt, der insbesondere für das regionale Handwerk von großer Bedeutung ist.
„Handwerk und Kommunen stehen vor ähnlichen Herausforderungen – von der Fachkräftesicherung über die Ausbildung bis hin zur Attraktivität des Wirtschaftsstandorts“, so Markus Märtens, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft MK. „Die Neuregelung ist aus unserer Sicht ein richtiger Schritt, da sie Verfahren vereinfacht und den Kommunen mehr Flexibilität gibt. Werden die neuen Möglichkeiten transparent, wirtschaftlich und im Sinne eines fairen Wettbewerbs angewendet, können öffentliche Aufträge effizienter vergeben und regionale Betriebe stärker einbezogen werden. Das kommt unmittelbar dem heimischen Handwerk zugute“, so Markus Märtens.
Ausbildung mit Perspektive – Elektro-Innung Iserlohn spricht Auszubildende frei
An diesem Tag drehte sich alles um die jungen Handwerkerinnen und Handwerker der Fachinnung für Elektrotechnik und Elektronik Iserlohn: Denn auf Hof Drepper in Iserlohn wurden die 27 Absolventen im Beisein von Ausbildern, Prüfern, Vertretern des Handwerks sowie Familie und Freunden in den Gesellenstand erhoben. Sie feierten das erfolgreiche Ende ihrer Ausbildungszeit – und zugleich den Beginn ihrer beruflichen Karriere als qualifizierte Fachkräfte.
Obermeister Thomas Hölmer begrüßte die Anwesenden und stellte in seiner Ansprache die besondere Bedeutung der Freisprechung heraus. Sie sei ein entscheidender Meilenstein in der beruflichen Laufbahn junger Handwerkerinnen und Handwerker und markiere den Übergang in die fachliche Eigenverantwortung. Gleichzeitig betonte er, dass mit dem Ende der Ausbildung das Lernen nicht abgeschlossen sei, da das Elektro-Handwerk ein anspruchsvolles und sich stetig wandelndes Gewerk sei. „Technologische Entwicklungen, neue Normen und innovative Anwendungen erforderten kontinuierliche Weiterbildung, um dauerhaft auf dem neuesten Stand zu bleiben und den hohen Qualitätsanspruch des Handwerks zu sichern“, so Thomas Hölmer.
Auch Kreishandwerksmeister Thomas F. Bock würdigte in seiner Rede die Leistungen der Absolventinnen und Absolventen. Sein besonderer Dank galt allen, die zum Gelingen der Ausbildung beigetragen haben – dem Prüfungsausschuss, den Lehrkräften und Ausbildern ebenso wie den Familien und Freunden, die den Nachwuchs auf ihrem Weg begleitet und gerade in herausfordernden Zeiten unterstützt haben. Darüber hinaus erinnerte er an die lange Tradition der Freisprechung und ihre geschichtliche Bedeutung als Zeichen des Übergangs vom Lehrling zum Gesellen.
Im Anschluss überreichten Obermeister Thomas Hölmer und Peter Gräfe, Vorsitzender des Prüfungsausschusses sowie Lehrlingswart, gemeinsam die Gesellenbriefe und Zeugnisse. Mit der offiziellen Freisprechung durch den Kreishandwerksmeister wurden die ehemaligen Auszubildenden schließlich in den Gesellenstand erhoben.
Für den passenden musikalischen Rahmen sorgte die „Lutzemanns Jatzkapelle“, die mit ihren schwungvollen Klängen der Feier eine lebendige und zugleich herzliche Atmosphäre verlieh. In entspannter Runde klang die Feier bei einem gemeinsamen Imbiss aus – eine willkommene Gelegenheit, Erinnerungen an die Ausbildungszeit auszutauschen und den neuen Lebensabschnitt gemeinsam zu feiern.
Von den Ausbildungspflichten freigesprochen wurden:
Felix Albers (Elektro Brieden GmbH, Iserlohn), Alikan Calik (Elektro Schlöffel oHG, Warstein und Elektro Stracke, Hemer), Sertac Yilmaz und Niyazi Karagülle (Elektro Stracke, Hemer), Orhan Cankur und Rudolf Krieger (Elektro Zimmermann GmbH, Iserlohn), Fabian Cyron und Ruven Ole Gerres (Elektro Dröge GmbH, Iserlohn), Nick Jörn Dirksmeyer (Ralf Hufnagel Elektrotechnikermeister, Menden), Luca Duhme und Jonas Kurella (Vogt Elektro GmbH, Menden), Tom Gräwe und Dominik Höfer (Stefan Marth Elektrotechnikermeister, Iserlohn), Marco Grote, Josef Mertens und Jason Herwald (Busche Elektrotechnik GmbH, Balve), Jascha Sebastian Heidböhmer und Benjamin Ossyra (Franz Simon Elektrotechnik, Menden), Sebastian Klose, Niklas Schiotka und Daniel Schneider (Marco Baumeister, Iserlohn), Lenia Marie Kuntze (Marco Lotka, Iserlohn), Dennis Lange (Elektro Hormann GmbH & Co. KG, Menden), Julian Sahlmen (Sögtrop & Stromenger Elektroanlagen GmbH & Co. KG, Menden), Florian Sauer (SK-Kaiser GmbH, Iserlohn), Caner Senel (Elektro Blüggel GmbH, Iserlohn) und Melih Sonkur (Voltex Elektro e.K., Menden).
Vom Azubi zum Gesellen – Freisprechung der Sanitär-Innung Iserlohn
Sie können stolz sein auf das Erreichte: Mit einer Freisprechungsfeier in stilvollem Ambiente im Restaurant Seilers im Schleddenhof verabschiedete die Innung für Klempnerei, Sanitär- und Heizungstechnik Iserlohn die Nachwuchsfachkräfte aus der Ausbildung und erhob sie feierlich in den Gesellenstand. Zahlreiche Gäste aus dem Prüfungsausschuss, Innungsvorstand und Ausbildungsbetrieben sowie Familie und Freunde waren gekommen, um diesen wichtigen Meilenstein gemeinsam mit den Absolventen zu feiern.
Der stellvertretende Obermeister, Bernd Steinau, begrüßte die Anwesenden und stellte in seiner Laudatio die Bedeutung praktischer Berufserfahrung in den Mittelpunkt. Er erinnerte daran, dass es früher für viele Junggesellen selbstverständlich war, nach Abschluss der Ausbildung „auf die Walz“ zu gehen. Diese Zeit diente dazu, im In- und Ausland neue Techniken kennenzulernen, Erfahrungen zu sammeln und den eigenen Horizont zu erweitern. Auch wenn sich die Rahmenbedingungen heute verändert hätten, bleibe der Grundgedanke aktueller denn je: „Berufserfahrung ist durch nichts zu ersetzen. Wer bereit ist, Neues zu lernen und über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen, legt den Grundstein für eine erfolgreiche berufliche Zukunft“, so Steinau.
Innungsgeschäftsführer Jens Rodermund knüpfte in seiner Rede daran an. Er ging auf den historischen Ursprung der Begriffe „Freisprechung“ und „Walz“ ein und verdeutlichte deren Bedeutung im traditionellen Handwerk. Gleichzeitig betonte er, dass das Lernen mit dem Bestehen der Gesellenprüfung keineswegs abgeschlossen sei, da sich der Sanitärbereich aufgrund technischer Innovationen stetig weiterentwickle.
Im Anschluss überreichten Lehrlingswart Markus Wegmann und Bernd Steinau die Gesellenbriefe und Zeugnisse an die stolzen Absolventen.
Für einen heiteren und zugleich wertschätzenden Abschluss sorgte Frank Röder, Ausbilder des Berufsbildungszentrums der Kreishandwerkerschaft MK, in dem die jungen Erwachsenen ihre überbetriebliche Unterweisung absolvierten: Mit einigen Anekdoten aus der gemeinsamen Ausbildungszeit ließ er die vergangenen Jahre Revue passieren und sorgte für viele schmunzelnde Gesichter im Raum. Zudem ehrte er den Jahrgangsbesten, Finn Marten Hemeier (Betrieb Burkhard Eck, Iserlohn) für seine Leistung. Dieser durfte sich nicht nur über ein Präsent der Innung freuen, sondern erhielt darüber hinaus eine Einladung des Fachverbandes zu einem Besuch der Firma Viega in Attendorn. Dort bekommt er die Gelegenheit, wertvolle Einblicke in die betriebliche Praxis und moderne Arbeitsabläufe zu gewinnen.
Ihre Ausbildung abgeschlossen haben:
Bashir Erdem und Abd Rahman Rayan (Wieschendahl Sanitär, Installations- und Heizungstechnik e.K., Iserlohn), Anil Can Ersöz (Dahlhaus Heizungstechnik GmbH, Hemer), Daniel Gatsembiler (bbz der Kreishandwerkerschaft MK, Iserlohn), Finn Marten Hemeier und Oskar Michel Möller (Burkhard Eck, Iserlohn), Dennis Hense (Philipp Platte, Balve), Dimitri Kosenko (Berezin Haustechnik GmbH, Iserlohn), Pascal Küster (Thomas Breuker Installateur- und Heizungsbaumeister, Iserlohn), Aref Miro (Beielstein GmbH, Iserlohn), Felix Neumann und Leon Oltersdorf (Jürgen Steinau Sanitär Heizung Handwerk mit Energie, Iserlohn), Marvin Luca Quaschnik (BZH Märkischer Kreis GmbH, Iserlohn), Fynn Rödiger und Justin Schippling (Wulf & Heering G,bH, Menden), Lukas Rothe (Reiner Schäfer Heizung Sanitär, Balve), Muhab Sheikh Amin (Max Pfänder GmbH, Iserlohn), Jastaran Singh (Klose Haustechnik GmbH, Hemer), Justin Stephenson (Kübler GmbH Sanitär- u. Heizungstechnik, Iserlohn), Marcellus Tiffe (Volker Listringhaus GmbH, Neuenrade), Seyhan Ata Yildirim (Hesse Ecotherm e.K., Menden) und Talha Yildirim (Bernard Haustechnik GmbH & Co. KG, Iserlohn).
Gut ausgebildet für eine Branche im Wandel: Kfz-Innung Iserlohn spricht Auszubildende frei
Die Innung des Kraftfahrzeughandwerks Iserlohn hat erneut zahlreiche qualifizierte Fachkräfte in den Gesellenstand erhoben: Im Rahmen der Freisprechungsfeier im Autohaus Rosier in Menden wurde der erfolgreiche Ausbildungsabschluss der 39 Absolventinnen und Absolventen gefeiert.
Markus Märtens, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Märkischer Kreis, begrüßte die angehenden Fachkräfte und ging in seiner Ansprache auf die historische Bedeutung der Freisprechung ein. Er erläuterte, dass der jahrhundertealte Brauch seine Wurzeln im Mittelalter habe, als Lehrlinge nach Abschluss ihrer Ausbildung vom Meister losgesprochen wurden und fortan als selbstständige Gesellen ihren Platz im Handwerk einnahmen.
Gleichzeitig machte er deutlich, dass mit dem Abschluss der Ausbildung das Lernen keineswegs ende. Vielmehr beginne nun eine Phase des lebenslangen Weiterbildens, die im Kfz-Handwerk unerlässlich sei. Die Branche befinde sich in einem stetigen Wandel, der nur mit qualifizierten und lernbereiten Fachkräften zu bewältigen sei. „Mit dem Abschluss Ihrer Ausbildung haben Sie eine wichtige Grundlage geschaffen. Um fachlich auf dem aktuellen Stand zu bleiben, wird Weiterbildung jedoch Ihr ständiger Begleiter sein“, betonte Märtens.
Niederlassungsleiter Volker Dönges schloss sich dem an und hob in seiner Rede hervor, dass beruflicher Erfolg kein Zufall sei, sondern das Ergebnis von Einsatz, Lernbereitschaft und Durchhaltevermögen. „Erfolg fällt nicht vom Himmel; er ist das Ergebnis von Bildung, Engagement, Leistungsbereitschaft und vielen produktiven Stunden“, so Volker Dönges. „Wer sich für diesen Weg entscheidet, dem stehen viele Türen offen.“
Der Niederlassungsleiter ging zudem auf den technologischen Wandel der Automobilbranche ein: Themen wie Hochvolt- und Elektrotechnik, Fahrzeugvernetzung, Assistenzsysteme sowie alternative Antriebe würden bei manchen für Unsicherheit sorgen, böten jedoch vor allem Chancen für gut qualifizierte Fachkräfte. Der klassische Mechatroniker werde seltener, der technologische Anspruch hingegen steige stetig. Wer bereit sei, sich weiterzubilden, sei gefragter denn je und könne optimistisch in die berufliche Zukunft blicken.
Im Anschluss daran überreichten Vertreter des Prüfungsausschusses gemeinsam mit Markus Märtens und Volker Dönges die Gesellenbriefe und Zeugnisse an die frischgebackenen Kfz-Mechatronikerinnen und Kfz-Mechatroniker. Als Jahrgangsbester schloss Martin Hoffmann (Kfz-Betrieb Zmuda, Hemer) seine Ausbildung ab.
Zu den Absolventinnen und Absolventen zählen in diesem Jahr:
Fatih Aktas (Brinkmann Kraftfahrzeugteile Vertriebs GmbH, Menden), Mohamad Al Abbas, Phil Loui Schulte, Maike Schutzeichel, Jonathan Teves und Tom Strothmüller (Autohaus Heinrich ROSIER GmbH, Menden), Felix Anders (Procar Automobile GmbH, Hagen), Ali Barati (Morawietz Automobile & Kfz-Service GmbH, Iserlohn), Niklas Joel Berger, Julian Krieger und Johann Dünnebacke (Autohaus ROSIER GmbH, Hemer), Patrick Thomas Büscher und Artur Ott (Jürgens GmbH, Iserlohn), Johannes Büse (Helmering GmbH & Co. KG; Iserlohn), Nesmedin Djemaj (Andreas Ruckhaber, Hemer), Sascha Ekkert, Mohamd Mtaoo, Henrik Nierstenhöfer, Mustafa Seymen Özkol, Benedikt Ramb und Ilias Habjaoui (Gebr. Nolte GmbH & Co. KG, Iserlohn), Santino Raffaele Fortunato Greco (British Offroad Cars Pütter GmbH, Iserlohn), Finn Paul Heinrichs (Hermes Nutzfahrzeug-Service GmbH & Co. KG, Menden), Martin Hofmann (Marius Zmuda, Hemer), Nina-Joy Kracht (Reisebüro ROSIER GmbH, Hemer), Niels Kranefuß (Jan Hendrik Schlaak, Iserlohn), Justin Krasniqi (Autohaus Carl Bichmann GmbH & Co. KG, Menden), Orges Kurti (Procar Automobile Wuppertal GmbH & Co. KG, Iserlohn), Dawid Kurylow (D.I.K. Ioannou Kraftfahrzeuge GmbH & Co. KG, Menden), Matthis Oldag und Leonie Schubert (AVG ROSIER GmbH, Menden), Dustin Pröpper und Robin Sebastian Wojtkowiak (Torsten Wiedemeyer STW & ATV, Iserlohn), Sebastijan Ristic (bbz der Kreishandwerkerschaft MK, Iserlohn), Alexander Schmitt (Pape Balve GmbH, Balve), Maurice Schreiter (Schreiter Industries GmbH, Hemer), Denniz Timoftei, Yasin Memis Uzunoglu (Autohaus Dröge GmbH & Co. KG, Werl) und Corvin von Kiedrowsky (First Stop Reifen Auto Service GmbH, Iserlohn).
Gut gerüstet für die Zukunft: Anlagenmechaniker in Lüdenscheid freigesprochen
Ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg ins Berufsleben: Im „Haus der Wirtschaft in Lüdenscheid wurden die Auszubildenden aus dem Einzugsgebiet der Installateur- und Heizungsbauer-Innung Lüdenscheid feierlich freigesprochen. Gemeinsam mit Familien, Freunden, Lehrern und Vertretern des Handwerks blickten die jungen Fachkräfte auf ihre Ausbildungszeit zurück und feierten den erfolgreichen Übergang vom Auszubildenden zum Gesellen.
Obermeister Christoph Schulte begrüßte die anwesenden Gäste und richtete in seiner Ansprache den Blick auf die zentrale Rolle des Sanitärhandwerks im modernen Energiesektor. Er sprach über den rasanten technischen Wandel in der Branche und machte deutlich, wie sehr innovative Heizungs- und Gebäudetechnik heute gefragt sei. Gleichzeitig hob der Obermeister die sehr guten beruflichen Perspektiven des Gewerks hervor. „Sie haben sich für einen Beruf entschieden, der nicht nur technisch anspruchsvoll ist, sondern auch langfristige Sicherheit und vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten bietet“, so Christoph Schulte. Sein Dank galt zudem den Ausbildungsbetrieben sowie dem ehrenamtlich tätigen Prüfungsausschuss, die einen entscheidenden Beitrag
zur Qualität der Ausbildung leisten.
Jens Rodermund, Geschäftsführer der Innung, schloss sich den Glückwünschen an und stellte in seiner Rede die historische Bedeutung der Freisprechung in den Mittelpunkt. Er erläuterte, dass dieser jahrhundertealte Brauch seine Wurzeln im Mittelalter habe, als Lehrlinge nach Abschluss ihrer Ausbildung vom Meister losgesprochen wurden und fortan als selbstständige Gesellen ihren Platz im Handwerk einnahmen. „Die Freisprechung ist weit mehr als der Abschluss der Ausbildung – sie steht für den Übergang in die berufliche Eigenverantwortung und für die Aufnahme in die Gemeinschaft des Handwerks“, so Rodermund.
Nachdem die Absolventen aus den Händen von Christoph Schulte und den Vertretern des Prüfungsausschusses ihre Zeugnisse und Gesellenbriefe entgegengenommen hatten, sprach der Obermeister die Junggesellen traditionsgemäß offiziell von ihren Pflichten des Ausbildungsverhältnisses frei.
Zu den Absolventen in diesem Jahr gehören:
Antonio Cali (Sassen GbR Installateur- u. Heizungsbauerbetrieb, Schalksmühle), Iwan Feer (Horst Fruntke GmbH Heizung-Sanitär, Halver), Paul Frommann (Klaus Prinz Klempner- u. Inst.-Betrieb, Herscheid), Luca Merlin Grembowicz und Marco La Spina (Seyffarth Bad & Heizung GmbH & Co. KG, Lüdenscheid), Finn Hedderich (Schwag GmbH, Plettenberg), Felix Helmig (Daniel Heyer Bad- und Heizungstechnik, Lüdenscheid), Leon Darius Hillbrecht (Lisa Hillbrecht, Werdohl), Robin Kaufmann (Wolf Heizungs- und Sanitärtechnik e.K., Kierspe), Robert Kempa (W.A. Schulte GmbH Inst. + Heizungsbauerbetrieb, Lüdenscheid), Jonas Klinger (Friedhelm Severin GmbH Klempner-Inst.betrieb, Halver), Deniz Maßwig (A. & M. Berges GmbH Klempner-Inst.betrieb, Meinerzhagen), Timo Mertins (Ueckermann & Lipps Sanitär – Heizung – Klima, Plettenberg), Chijindu Dean Nwabueze, Abolfazl Rajakhah und Lasse-Linus Simon (Laage Heizung, Sanitär, Kanal- und Rohrreinigung e. K., Lüdenscheid), Pascal Schmidtke (Gebäudetechnik Michel GmbH, Werdohl), Michael Kacper Sokulski (Grote GmbH Sanitär Heizung Klima Installationen, Plettenberg) und Steven Werner (Olaf Schlaupitz Heizungsbau-Installation, Meinerzhagen).
Orientierung bieten, Perspektiven eröffnen: Handwerk Teil der Digitalen Elternabende

Der Übergang von der Schule in den Beruf ist für viele junge Menschen eine wegweisende Phase. Um Familien in dieser wichtigen Entscheidungszeit zu unterstützen, lädt die Bundesagentur für Arbeit vom 02. bis 12. März 2026 bereits zum fünften Mal zu den bundesweiten Digitalen Elternabenden ein. Die Veranstaltungsreihe bietet die Möglichkeit, Ausbildungsangebote kennenzulernen und sich umfassend über unterschiedliche Branchen, Unternehmen und berufliche Perspektiven zu informieren.
In einstündigen Online-Veranstaltungen stellen sich verschiedene Branchen und Großunternehmen vor, geben Einblicke in ihre Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten und zeigen Karriereperspektiven auf. Auch das Handwerk ist im Programm der Digitalen Elternabende vertreten: In mehreren thematischen Veranstaltungen präsentiert der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) unterschiedliche handwerkliche Berufsfelder und zeigt, wie modern, vielfältig und zukunftsorientiert handwerkliche Ausbildungen heute sind. Vorgestellt werden unter anderem das Lebensmittelhandwerk, das Bau- und Ausbauhandwerk sowie technisch geprägte Gewerke, in denen Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Innovation eine immer größere Rolle spielen.
Die Kreishandwerkerschaft Märkischer Kreis, die Handwerkskammer Südwestfalen und die Agentur für Arbeit Iserlohn unterstützen das Angebot: „Die Digitalen Elternabende sind eine hervorragende Gelegenheit, das Handwerk niedrigschwellig kennenzulernen und erste Einblicke in verschiedene Berufe zu erhalten“, so Markus Märtens, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Märkischer Kreis. „Eltern spielen bei der Berufsorientierung ihrer Kinder eine wichtige Rolle und werden durch dieses Format gezielt eingebunden.“
Auch Hendrik Schmitt, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Südwestfalen, meint: „Es ist ungemein wichtig, die Eltern über Berufe im Handwerk zu informieren, damit diese eine Vorstellung davon haben, welche Berufe es beispielsweise angesichts des wirtschaftlichen Strukturwandels zukünftig noch geben wird und vor allem darüber, wie sich Handwerksberufe gewandelt und modernisiert haben.“
Weitere Informationen zu den Digitalen Elternabenden finden Interessierte auf der Homepage der Bundesagentur für Arbeit unter www.arbeitsagentur.de/k/digitale-elternabende.
Für Auskünfte stehen auch die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner der Institutionen gerne zur Verfügung:
Kreishandwerkerschaft Märkischer Kreis: Ina Amelung-Wiethoff – Tel: 02371 9581-95 E-Mail: i.amelung-wiethoff@kh-mk.de
Handwerkskammer Südwestfalen: Nadja Kohlwey – Tel.: 02931 877-490 E-Mail: nadja.kohlwey@hwk-swf.de
Agentur für Arbeit Iserlohn: Carsten Plate – Tel.: 02351 5679-649 E-Mail: carsten.plate@arbeitsagentur.de
„Der Wandel der Automobilwirtschaft ist Realität“ – VDA-Präsidentin Müller zu Gast im Märkischen Kreis
Nachrodt-Wiblingwerde (AWe) – Die wirtschaftsnahen Kammern, Verbände und Institutionen im Märkischen Kreis hatten Hildegard Müller, Präsidentin des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), zum Austausch mit Vertretern der Automobilzulieferindustrie eingeladen. Rund 60 Gäste nahmen die Einladung an und hörten im Hotel Holzrichter, Nachrodt-Wiblingwerde, welche Strategie der Spitzenverband aktuell verfolgt. Ziel war ein Austausch über Ablauf und Ziele der anstehenden Transformation in der Branche.
„Automobilwirtschaft im Wandel – Transformation unter schwierigen Rahmenbedingungen“ war die Veranstaltung überschrieben. Eingeladen hatten die Gesellschaft zur Wirtschafts- und Strukturförderung im Märkischen Kreis (GWS), die Südwestfälische Industrie- und Handelskammer (SIHK), der Arbeitgeberverband Lüdenscheid (AGV), der Märkische Arbeitgeberverband (MAV) sowie die Kreishandwerkerschaft Märkischer Kreis.
Herausforderungen in Südwestfalen
Ralf Schwarzkopf, Landrat des Märkischen Kreises, verwies in seiner Begrüßung auf mehr als 200 Automobilzulieferer im Märkischen Kreis und 500 in ganz Südwestfalen. Die Branche leide zurzeit unter mehr als 8 Prozent Arbeitslosenquote und einer anhaltenden Schwächephase.
Hildegard Müller knüpfte hier an und machte sich keine Illusionen: „Auf dem Weg zur Elektromobilität werden wir Arbeitsplätze verlieren“, prognostizierte sie. Aber keine Transformation sei keine Alternative. „Der Wandel der Automobilwirtschaft ist Realität“, so die Präsidentin. Südwestfalen sei eine von drei deutschen Regionen mit den größten Herausforderungen in der Transformation. Gleichzeitig sei klar: „Ohne den Mittelstand fährt kein Fahrzeug vom Band.“ Daher sei eine gelingende Transformation dieser Betriebe wichtig.
Technologieoffenheit und neue Geschäftsfelder
Müller plädierte für eine „Transformation in Graustufen“, für die oft strapazierte Technologieoffenheit. Die Zukunft lasse sich heute nicht vollumfänglich antizipieren. Selbst in China basierten
entscheidende Teile der Wachstumsrate bei der Elektromobilität aktuell auf Hybrid-Technik.
Gleichzeitig skizzierte sie Perspektiven für neue Geschäftsfelder des Mittelstandes. Kompetenzen aus der Verbrennerproduktion seien durchaus auf andere Branchen übertragbar. Wehrtechnik könne Teil der Transformation sein, aber auch Medizintechnik.
Allerdings gab sich die Verbandspräsidentin auch selbstbewusst im Hinblick auf das Kernprodukt: „Hohe Arbeits- und Produktionskosten bedeuten nicht, dass wir in Deutschland nicht die besseren Autos bauen.“ China merke inzwischen auch, dass Schnelligkeit der Entwicklung allein nicht helfe, es brauche auch Sicherheit und Qualität des Endproduktes.
Schwierige Rahmenbedingungen
In Deutschland scheitere der Markterfolg nicht an der Produktqualität, sondern an den Rahmenbedingungen, so Müller. Autonomes Fahren werde durch Regulierung eingeschränkt, es gebe zu wenige Ladestationen und kein ausreichend stabiles Stromnetz mit Anschlusspunkten. „Wir brauchen ein funktionierendes Ökosystem für E-Mobilität“, forderte Müller. „Das ist von der Politik unterschätzt worden.“
Die Präsidentin ist auch sicher: „Wenn wir nicht mehr CO2-neutrale Kraftstoffe bekommen, werden wir die Klimaziele nicht erreichen.“ Und je enger sämtliche Lösungen für Klimaneutralität mit der deutschen Industrie verknüpft seien, umso besser. „Wirtschaft ist heute international das entscheidende Druckmittel, um politische Ziele zu erreichen“, so Müller. „Europa hat das noch nicht begriffen.“
Unter dem Strich sei der Bau eines Autos in Deutschland 30 Prozent teurer als in China. Im Hintergrund komme dabei vieles zusammen: hohe Energiekosten, eine überbordende Bürokratie, schwerer Zugang zu günstigem Kapital. „Auch das EU-Beihilferecht ist für Transformationsziele nicht wirklich geeignet“, so die Präsidentin. Im Ergebnis fielen Investitionsentscheidungen dann
oft nicht mehr für Deutschland, sondern für ausländische Standorte.
Strukturreformen statt Symptombehandlung
2026 sei das entscheidende Jahr, um das zu ändern. „In Brüssel gibt es bislang jedoch keinerlei Auseinandersetzung mit der mangelnden Wettbewerbsfähigkeit Europas“, behauptete Müller. Statt Strukturreformen „bekämpfen wir nur Symptome mit Geld“. Die Veranstaltung begann mit einigen Minuten Verspätung, weil die Verbandspräsidentin noch ein aktuelles Telefonat zur E-Auto-Kaufprämie führen musste. Auch hier, sagte sie, wären Investitionen in die technische Infrastruktur eigentlich besser gewesen.
Gleichwohl richtete Hildegard Müller den Blick immer wieder nach vorne. „Zurück in die Vergangenheit war noch nie eine Lösung“, betonte sie. Den Mittelständlern gab sie abschließend mit auf den Weg in die Zukunft: „Lassen Sie sich in Ihrer Kreativität nicht bremsen.“
Die Veranstaltung war Teil von ATLAS (Automotive Transformationsplattform Südwestfalen), einem Förderprojekt, das Unternehmen aus der Automotive-Branche bei Transformationsherausforderungen unterstützt. ATLAS wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) finanziert.
