Gut gerüstet für die Zukunft: Anlagenmechaniker in Lüdenscheid freigesprochen
Ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg ins Berufsleben: Im „Haus der Wirtschaft in Lüdenscheid wurden die Auszubildenden aus dem Einzugsgebiet der Installateur- und Heizungsbauer-Innung Lüdenscheid feierlich freigesprochen. Gemeinsam mit Familien, Freunden, Lehrern und Vertretern des Handwerks blickten die jungen Fachkräfte auf ihre Ausbildungszeit zurück und feierten den erfolgreichen Übergang vom Auszubildenden zum Gesellen.
Obermeister Christoph Schulte begrüßte die anwesenden Gäste und richtete in seiner Ansprache den Blick auf die zentrale Rolle des Sanitärhandwerks im modernen Energiesektor. Er sprach über den rasanten technischen Wandel in der Branche und machte deutlich, wie sehr innovative Heizungs- und Gebäudetechnik heute gefragt sei. Gleichzeitig hob der Obermeister die sehr guten beruflichen Perspektiven des Gewerks hervor. „Sie haben sich für einen Beruf entschieden, der nicht nur technisch anspruchsvoll ist, sondern auch langfristige Sicherheit und vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten bietet“, so Christoph Schulte. Sein Dank galt zudem den Ausbildungsbetrieben sowie dem ehrenamtlich tätigen Prüfungsausschuss, die einen entscheidenden Beitrag
zur Qualität der Ausbildung leisten.
Jens Rodermund, Geschäftsführer der Innung, schloss sich den Glückwünschen an und stellte in seiner Rede die historische Bedeutung der Freisprechung in den Mittelpunkt. Er erläuterte, dass dieser jahrhundertealte Brauch seine Wurzeln im Mittelalter habe, als Lehrlinge nach Abschluss ihrer Ausbildung vom Meister losgesprochen wurden und fortan als selbstständige Gesellen ihren Platz im Handwerk einnahmen. „Die Freisprechung ist weit mehr als der Abschluss der Ausbildung – sie steht für den Übergang in die berufliche Eigenverantwortung und für die Aufnahme in die Gemeinschaft des Handwerks“, so Rodermund.
Nachdem die Absolventen aus den Händen von Christoph Schulte und den Vertretern des Prüfungsausschusses ihre Zeugnisse und Gesellenbriefe entgegengenommen hatten, sprach der Obermeister die Junggesellen traditionsgemäß offiziell von ihren Pflichten des Ausbildungsverhältnisses frei.
Zu den Absolventen in diesem Jahr gehören:
Antonio Cali (Sassen GbR Installateur- u. Heizungsbauerbetrieb, Schalksmühle), Iwan Feer (Horst Fruntke GmbH Heizung-Sanitär, Halver), Paul Frommann (Klaus Prinz Klempner- u. Inst.-Betrieb, Herscheid), Luca Merlin Grembowicz und Marco La Spina (Seyffarth Bad & Heizung GmbH & Co. KG, Lüdenscheid), Finn Hedderich (Schwag GmbH, Plettenberg), Felix Helmig (Daniel Heyer Bad- und Heizungstechnik, Lüdenscheid), Leon Darius Hillbrecht (Lisa Hillbrecht, Werdohl), Robin Kaufmann (Wolf Heizungs- und Sanitärtechnik e.K., Kierspe), Robert Kempa (W.A. Schulte GmbH Inst. + Heizungsbauerbetrieb, Lüdenscheid), Jonas Klinger (Friedhelm Severin GmbH Klempner-Inst.betrieb, Halver), Deniz Maßwig (A. & M. Berges GmbH Klempner-Inst.betrieb, Meinerzhagen), Timo Mertins (Ueckermann & Lipps Sanitär – Heizung – Klima, Plettenberg), Chijindu Dean Nwabueze, Abolfazl Rajakhah und Lasse-Linus Simon (Laage Heizung, Sanitär, Kanal- und Rohrreinigung e. K., Lüdenscheid), Pascal Schmidtke (Gebäudetechnik Michel GmbH, Werdohl), Michael Kacper Sokulski (Grote GmbH Sanitär Heizung Klima Installationen, Plettenberg) und Steven Werner (Olaf Schlaupitz Heizungsbau-Installation, Meinerzhagen).
Orientierung bieten, Perspektiven eröffnen: Handwerk Teil der Digitalen Elternabende

Der Übergang von der Schule in den Beruf ist für viele junge Menschen eine wegweisende Phase. Um Familien in dieser wichtigen Entscheidungszeit zu unterstützen, lädt die Bundesagentur für Arbeit vom 02. bis 12. März 2026 bereits zum fünften Mal zu den bundesweiten Digitalen Elternabenden ein. Die Veranstaltungsreihe bietet die Möglichkeit, Ausbildungsangebote kennenzulernen und sich umfassend über unterschiedliche Branchen, Unternehmen und berufliche Perspektiven zu informieren.
In einstündigen Online-Veranstaltungen stellen sich verschiedene Branchen und Großunternehmen vor, geben Einblicke in ihre Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten und zeigen Karriereperspektiven auf. Auch das Handwerk ist im Programm der Digitalen Elternabende vertreten: In mehreren thematischen Veranstaltungen präsentiert der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) unterschiedliche handwerkliche Berufsfelder und zeigt, wie modern, vielfältig und zukunftsorientiert handwerkliche Ausbildungen heute sind. Vorgestellt werden unter anderem das Lebensmittelhandwerk, das Bau- und Ausbauhandwerk sowie technisch geprägte Gewerke, in denen Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Innovation eine immer größere Rolle spielen.
Die Kreishandwerkerschaft Märkischer Kreis, die Handwerkskammer Südwestfalen und die Agentur für Arbeit Iserlohn unterstützen das Angebot: „Die Digitalen Elternabende sind eine hervorragende Gelegenheit, das Handwerk niedrigschwellig kennenzulernen und erste Einblicke in verschiedene Berufe zu erhalten“, so Markus Märtens, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Märkischer Kreis. „Eltern spielen bei der Berufsorientierung ihrer Kinder eine wichtige Rolle und werden durch dieses Format gezielt eingebunden.“
Auch Hendrik Schmitt, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Südwestfalen, meint: „Es ist ungemein wichtig, die Eltern über Berufe im Handwerk zu informieren, damit diese eine Vorstellung davon haben, welche Berufe es beispielsweise angesichts des wirtschaftlichen Strukturwandels zukünftig noch geben wird und vor allem darüber, wie sich Handwerksberufe gewandelt und modernisiert haben.“
Weitere Informationen zu den Digitalen Elternabenden finden Interessierte auf der Homepage der Bundesagentur für Arbeit unter www.arbeitsagentur.de/k/digitale-elternabende.
Für Auskünfte stehen auch die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner der Institutionen gerne zur Verfügung:
Kreishandwerkerschaft Märkischer Kreis: Ina Amelung-Wiethoff – Tel: 02371 9581-95 E-Mail: i.amelung-wiethoff@kh-mk.de
Handwerkskammer Südwestfalen: Nadja Kohlwey – Tel.: 02931 877-490 E-Mail: nadja.kohlwey@hwk-swf.de
Agentur für Arbeit Iserlohn: Carsten Plate – Tel.: 02351 5679-649 E-Mail: carsten.plate@arbeitsagentur.de
„Der Wandel der Automobilwirtschaft ist Realität“ – VDA-Präsidentin Müller zu Gast im Märkischen Kreis
Nachrodt-Wiblingwerde (AWe) – Die wirtschaftsnahen Kammern, Verbände und Institutionen im Märkischen Kreis hatten Hildegard Müller, Präsidentin des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), zum Austausch mit Vertretern der Automobilzulieferindustrie eingeladen. Rund 60 Gäste nahmen die Einladung an und hörten im Hotel Holzrichter, Nachrodt-Wiblingwerde, welche Strategie der Spitzenverband aktuell verfolgt. Ziel war ein Austausch über Ablauf und Ziele der anstehenden Transformation in der Branche.
„Automobilwirtschaft im Wandel – Transformation unter schwierigen Rahmenbedingungen“ war die Veranstaltung überschrieben. Eingeladen hatten die Gesellschaft zur Wirtschafts- und Strukturförderung im Märkischen Kreis (GWS), die Südwestfälische Industrie- und Handelskammer (SIHK), der Arbeitgeberverband Lüdenscheid (AGV), der Märkische Arbeitgeberverband (MAV) sowie die Kreishandwerkerschaft Märkischer Kreis.
Herausforderungen in Südwestfalen
Ralf Schwarzkopf, Landrat des Märkischen Kreises, verwies in seiner Begrüßung auf mehr als 200 Automobilzulieferer im Märkischen Kreis und 500 in ganz Südwestfalen. Die Branche leide zurzeit unter mehr als 8 Prozent Arbeitslosenquote und einer anhaltenden Schwächephase.
Hildegard Müller knüpfte hier an und machte sich keine Illusionen: „Auf dem Weg zur Elektromobilität werden wir Arbeitsplätze verlieren“, prognostizierte sie. Aber keine Transformation sei keine Alternative. „Der Wandel der Automobilwirtschaft ist Realität“, so die Präsidentin. Südwestfalen sei eine von drei deutschen Regionen mit den größten Herausforderungen in der Transformation. Gleichzeitig sei klar: „Ohne den Mittelstand fährt kein Fahrzeug vom Band.“ Daher sei eine gelingende Transformation dieser Betriebe wichtig.
Technologieoffenheit und neue Geschäftsfelder
Müller plädierte für eine „Transformation in Graustufen“, für die oft strapazierte Technologieoffenheit. Die Zukunft lasse sich heute nicht vollumfänglich antizipieren. Selbst in China basierten
entscheidende Teile der Wachstumsrate bei der Elektromobilität aktuell auf Hybrid-Technik.
Gleichzeitig skizzierte sie Perspektiven für neue Geschäftsfelder des Mittelstandes. Kompetenzen aus der Verbrennerproduktion seien durchaus auf andere Branchen übertragbar. Wehrtechnik könne Teil der Transformation sein, aber auch Medizintechnik.
Allerdings gab sich die Verbandspräsidentin auch selbstbewusst im Hinblick auf das Kernprodukt: „Hohe Arbeits- und Produktionskosten bedeuten nicht, dass wir in Deutschland nicht die besseren Autos bauen.“ China merke inzwischen auch, dass Schnelligkeit der Entwicklung allein nicht helfe, es brauche auch Sicherheit und Qualität des Endproduktes.
Schwierige Rahmenbedingungen
In Deutschland scheitere der Markterfolg nicht an der Produktqualität, sondern an den Rahmenbedingungen, so Müller. Autonomes Fahren werde durch Regulierung eingeschränkt, es gebe zu wenige Ladestationen und kein ausreichend stabiles Stromnetz mit Anschlusspunkten. „Wir brauchen ein funktionierendes Ökosystem für E-Mobilität“, forderte Müller. „Das ist von der Politik unterschätzt worden.“
Die Präsidentin ist auch sicher: „Wenn wir nicht mehr CO2-neutrale Kraftstoffe bekommen, werden wir die Klimaziele nicht erreichen.“ Und je enger sämtliche Lösungen für Klimaneutralität mit der deutschen Industrie verknüpft seien, umso besser. „Wirtschaft ist heute international das entscheidende Druckmittel, um politische Ziele zu erreichen“, so Müller. „Europa hat das noch nicht begriffen.“
Unter dem Strich sei der Bau eines Autos in Deutschland 30 Prozent teurer als in China. Im Hintergrund komme dabei vieles zusammen: hohe Energiekosten, eine überbordende Bürokratie, schwerer Zugang zu günstigem Kapital. „Auch das EU-Beihilferecht ist für Transformationsziele nicht wirklich geeignet“, so die Präsidentin. Im Ergebnis fielen Investitionsentscheidungen dann
oft nicht mehr für Deutschland, sondern für ausländische Standorte.
Strukturreformen statt Symptombehandlung
2026 sei das entscheidende Jahr, um das zu ändern. „In Brüssel gibt es bislang jedoch keinerlei Auseinandersetzung mit der mangelnden Wettbewerbsfähigkeit Europas“, behauptete Müller. Statt Strukturreformen „bekämpfen wir nur Symptome mit Geld“. Die Veranstaltung begann mit einigen Minuten Verspätung, weil die Verbandspräsidentin noch ein aktuelles Telefonat zur E-Auto-Kaufprämie führen musste. Auch hier, sagte sie, wären Investitionen in die technische Infrastruktur eigentlich besser gewesen.
Gleichwohl richtete Hildegard Müller den Blick immer wieder nach vorne. „Zurück in die Vergangenheit war noch nie eine Lösung“, betonte sie. Den Mittelständlern gab sie abschließend mit auf den Weg in die Zukunft: „Lassen Sie sich in Ihrer Kreativität nicht bremsen.“
Die Veranstaltung war Teil von ATLAS (Automotive Transformationsplattform Südwestfalen), einem Förderprojekt, das Unternehmen aus der Automotive-Branche bei Transformationsherausforderungen unterstützt. ATLAS wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) finanziert.
Webinar: KI in der Contentproduktion
Webinar: KI in der Contentproduktion

Auch Handwerksbetriebe müssen heutzutage regelmäßig Texte verfassen und professionell kommunizieren. Künstliche Intelligenz kann die Produktion dieser Inhalte erheblich erleichtern – doch welche sind die richtigen Tools dafür und wie bekomme ich die KI dazu, mir brauchbare Ergebnisse zu liefern?
In diesem Webinar lernen Sie, wie Sie KI-Tools sinnvoll und praxisnah im Handwerksalltag einsetzen können. Dabei geht es nicht um aufwendige Content-Strategien, sondern um konkrete Anwendungen für Ihre tägliche Arbeit: Texte für die Website, E-Mails, Social-Media-Beiträge, Angebotsformulierungen oder kurze Kundeninfos. Sie erhalten einen verständlichen Überblick über geeignete KI-Tools für Text und Bild und lernen, wie Sie mit den richtigen Eingaben (Prompts) schnell brauchbare und passgenaue Ergebnisse erzielen.
Ein besonderer Fokus liegt auf der Praxis: Während des Webinars können alle Teilnehmenden direkt mit dem eigenen Laptop oder PC mitarbeiten. In gemeinsamen Übungen setzen Sie das Gelernte sofort um und probieren aus, wie KI Sie ganz konkret in Ihrem Betrieb unterstützen kann.
Inhalte
Die Referentin Constanze Wolff beantwortet ihre Fragen und gibt Antworten zu den folgenden Themenschwerpunkten:
- was generative KI ist, was sie kann und wo ihre Grenze liegen
- bei welchen Kommunikationsaufgaben KI Sie unterstützen kann
- welche wenigen Tools für die Produktion Ihrer individuellen Inhalte genügen
- wie Sie die KI so nutzen, dass sie in Ihrem Stil kommuniziert und keine alternativen Fakten erfindet
- welche Schritte Sie direkt am nächsten Tag gehen werden, um Ihre Kommunikation auf das nächste Level zu heben
Informationen zum Seminar
Datum: 18. und 25. Februar 2026
jeweils 15-18 Uhr
Ort: Online, via Zoom
Referentin: Constanze Wolff
Veranstalter: Kreishandwerkerschaft MK in Kooperation mit der Service fürs Handwerk GmbH
Kosten: Innungsfachbetriebe: 169,00 € (zzgl. MwSt.)
Nicht-Innungsfachbetriebe: 199,00 € (zzgl. MwSt.)
Abmeldung:
Bei einer Abmeldung sind folgende Ausfallkosten zu zahlen:
- 1 Woche vor Seminarbeginn 30% des Preises
- bis 2 Tage vor Seminarbeginn 70% des Preises
- bei kürzerer Absage 100% des Preises
Generationswechsel an der Spitze der Baugewerken-Innung Iserlohn

(v.l.): Friedhelm Kretschmer, Heinrich Vonnahme, Axel Renfordt, Andreas Jakob, Andreas Modrach, Burkhard Rohländer, Julian Scholz, Jens Rodermund, Matthias Schneider.
Die Innungsversammlung der Baugewerken-Innung Iserlohn stand ganz im Zeichen des Wandels: Nach 20 Jahren an der Spitze der Innung wurde Burkhard Rohländer feierlich aus dem Amt des Obermeisters verabschiedet und in Anerkennung seiner Verdienste zum Ehrenobermeister ernannt.
„Burkhard Rohländer hat die Geschicke der Innung über viele Jahre mit großem fachlichen Sachverstand, Weitblick und persönlichem Einsatz geprägt“, so Innungsgeschäftsführer Jens Rodermund. Die Innungsmitglieder würdigten insbesondere sein nachhaltiges Engagement für die Interessen des Bauhandwerks in der Region. Sie dankten dem scheidenden Obermeister für seinen langjährigen Einsatz als Delegierter zur Kreishandwerkerschaft Märkischer Kreis und dessen Berufsbildungszentrum sowie zum Baugewerbeverband Westfalen. Die Stärkung des Zusammenhaltes und die Weiterentwicklung der Innung besaßen hierbei für Burkhard Rohländer von je her oberste Priorität.
Ebenfalls aus dem Vorstand ausgeschieden ist Matthias Schneider, der sich viele Jahre aktiv in die Vorstandsarbeit eingebracht hat und über zehn Jahre als stellvertretender Obermeister tätig war. Auch ihm galt der Dank der Innungsmitglieder für sein verantwortungsvolles und verlässliches Engagement.
Im Zuge der Neuwahlen wurde Julian Scholz (Post Bauunternehmen GmbH & Co. KG, Menden) zum neuen Obermeister gewählt. Er übernimmt damit die Leitung der Innung und möchte die erfolgreiche Arbeit seines Vorgängers fortführen.
Zum stellvertretenden Obermeister wählten die Mitglieder Andreas Jakob (Verfuß GmbH, Menden). Neu in den Vorstand aufgenommen wurde zudem Fabian Zimmermann des gleichnamigen Betriebs aus Iserlohn, der künftig ebenfalls die Vorstandsarbeit aktiv mitgestalten wird. Alle weiteren Vorstandsmitglieder wurden in ihren Ämtern bestätigt.
Die Rahmedetalbrücke – das Ende eines Albtraums
Auf den Punkt nach 1481 Tagen Sperrung wurde am 22. Dezember 2025 die Rahmedetalbrücke zwischen den Anschlussstellen Lüdenscheid und Lüdenscheid Nord durch Bundeskanzler Friedrich Merz freigegeben.
Ein Moment, der nicht nur in der regionalen Historie, sondern auch in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland seinen Platz finden wird.
Schneller als erwartet, wurde die Rahmedetalbrücke neu errichtet. Dank schnellerer Genehmigungsverfahren, erfolgreicher Kooperation aller Beteiligten, fundierten Ingenieurwissens und ausgeprägtem Handwerkskönnen!
„Es wäre wünschenswert“, so Dirk H. Jedan, Hauptgeschäftsführer Kreishandwerkerschaft Märkischer Kreis, „dass diese Katastrophe alle Verantwortlichen wachgerüttelt hat, sich mit allen PS um eine zukunftsfähige Verkehrsinfrastruktur zu bemühen, um diesen nunmehr soeben beendeten Albtraum nicht an anderer Stelle erneut erleben zu müssen!“
Geschäftsstellen zwischen den Feiertagen geschlossen!
In Anbetracht der bevorstehenden Feiertage möchten wir Sie darüber informieren, dass unsere Geschäftsstellen vom 24. Dezember bis zum 02. Januar 2026 geschlossen bleiben.
Ab dem 05.Januar 2026 sind wir wieder wie gewohnt für Sie da!
Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien ein ruhiges und besinnliches Weihnachtsfest und ein gesundes und frohes neues Jahr!
Gemeinsam für eine starke Region – Bürgermeisterinnen und Bürgermeister des Märkischen Kreises stellen sich vor
Am 01. November haben die neuen Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der Gemeinden des Märkischen Kreises ihre Ämter angetreten. Mit ihrem Amtsantritt eröffnen sich neue Perspektiven und Gestaltungsmöglichkeiten für die Entwicklung der jeweiligen Kommune.
Auch das Handwerk spielt seit jeher eine wichtige Rolle in den Städten und Gemeinden: Als Arbeitgeber, als Ausbilder, als Innovationstreiber und als unverzichtbarer Bestandteil regionaler Wertschöpfung. Ob Bau, Ausbau, Energie, Mobilität oder Versorgung – viele der großen und kleinen Herausforderungen unserer Zeit lassen sich nur mit einem starken, gut aufgestellten Handwerk bewältigen. Die enge Zusammenarbeit zwischen Kommunen und Handwerksbetrieben ist dabei ein entscheidender Faktor für lebenswerte Orte und nachhaltige Entwicklung im Märkischen Kreis.
In dieser Ausgabe von Faszination Handwerk stellen wir Ihnen einige Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der Gemeinden im Märkischen Kreis vor. Neben persönlichen Angaben haben sie auch Stellung zu zwei Fragen rund um Bedeutung, Chancen und Zukunft des Handwerks in ihrer Kommune genommen. Ihre Antworten zeigen, wie eng die Aufgaben der Kommunalpolitik mit der Leistungsfähigkeit des regionalen Handwerks verbunden sind – heute und in den kommenden Jahren.
Meinerzhagen
Name: Jan Nesselrath, Bürgermeister der Stadt Meinerzhagen
Beruf: Volljurist; seit 2014 Bürgermeister der Stadt Meinerzhagen
Parteizugehörigkeit: CDU
Wie wichtig ist ein starkes und erfolgreiches Handwerk in der Stadt?
„Unsere Handwerksbetriebe sind ein wesentlicher Bestandteil unseres Wirtschaftsstandorts, denn dessen Erfolg und Wachstum basieren auf einer breiten Aufstellung über verschiedene Branchen hinweg. Dabei macht auch die Mischung aus Traditions- und jungen Betrieben viel aus, die Erfahrung und neue Ideen, Wachstum und damit Erfolg für unsere Wirtschaft insgesamt einbringen. Für die Menschen in unserer Stadt sind konkrete Ansprechpartner vor Ort genauso wesentlich: Das heimische Handwerk steht für Vertrauen, Kompetenz und oft langjährige persönliche Kundenbeziehungen. Ein starkes Handwerk und Unternehmergeist gehören zum Stadtleben also untrennbar dazu.“
Welche Möglichkeiten und Perspektiven der Zusammenarbeit mit dem örtlichen Handwerk sehen wir?
„Das örtliche Handwerk ist für uns als Stadtverwaltung ein wichtiger Partner und wir arbeiten in vielen Bereichen eng mit hiesigen Betrieben zusammen: Wir wissen, was wir an ihnen haben. Gleichzeitig stehen wir in regelmäßigem Austausch, um gemeinsam Impulse für unsere heimische Wirtschaft insgesamt und unsere Stadtgesellschaft zu setzen. Denn oft geht das Selbstverständnis des hier verwurzelten Handwerks über den rein betrieblichen Erfolg aus und so übernehmen wir an vielen Stellen gemeinsam die Verantwortung für die Entwicklung und das Leben in unserer Stadt.“
Balve
Name: Hubertus Mühling
Beruf: Dipl.-Ing. Kommunal- und Umwelttechnik; seit 2004 Bürgermeister der Stadt Balve
Parteizugehörigkeit: CDU
Wie wichtig ist ein starkes und erfolgreiches Handwerk in der Stadt?
„Das Handwerk ist eine der tragenden Säulen in der Stadt Balve.“
Welche Möglichkeiten und Perspektiven der Zusammenarbeit mit dem örtlichen Handwerk sehen wir?
„Die Zusammenarbeit zwischen der Stadt Balve und dem örtlichen Handwerk ist in Balve sehr ausgeprägt und von gegenseitigem Respekt geleitet.“
Menden
Name: Manuela Schmidt
Beruf: Volljuristin
Parteizugehörigkeit: CDU
Wie wichtig ist Ihnen ein starkes und erfolgreiches Handwerk in Ihrer Stadt?
„Das Handwerk ist eine der stärksten und wichtigsten Säulen der Mendener Wirtschaft. Als Kommune profitieren wir vom Handwerk durch lokale Aufträge und Infrastruktur. Für mich als Bürgermeisterin gestaltet sich die Beziehung unserer Kommune zum Handwerk partnerschaftlich und auf Augenhöhe.“
Welche Möglichkeiten/ Perspektiven der Zusammenarbeit mit dem örtlichen Handwerk sehen Sie?
„Das Handwerk ist ein traditionell eng mit der Stadt verbundener Wirtschaftsbereich und ein wichtiger Akteur in der Stadtentwicklung. Als Bürgermeisterin werde ich wieder einen Stadtentwicklungskreis ins Leben rufen, der Wirtschaft, Politik und Verwaltung an einen Tisch holt. Hier werden selbstverständlich auch die Themen des Handwerks auf die Agenda kommen. Ich werde dies hiesigen Handwerksbetriebe besuchen, denn nur vor Ort in den Unternehmen, im direkten Austausch verschaffe ich mir als Bürgermeisterin ein realistisches Lagebild über die aktuelle Situation unserer Handwerksbetriebe.“
Hemer
Name: Christian Schweitzer
Beruf: Diplom-Verwaltungsbetriebswirt, Wirtschaftsjurist; seit 2020 Bürgermeister der Stadt Hemer
Parteizugehörigkeit: CDU
Wie wichtig ist Ihnen ein starkes und erfolgreiches Handwerk in Ihrer Stadt?
„Ein starkes Handwerk ist für die Stadt Hemer essenziell, da es Traditionen bewahrt, die regionale Wirtschaft stärkt, lokale Arbeitsplätze schafft und die Menschen mit unerlässlichen Gütern und Dienstleistungen versorgt. Ohne ein starkes Handwerk verlieren unsere Städte erheblich an Lebensqualität.“
Welche Möglichkeiten/Perspektiven der Zusammenarbeit mit dem örtlichen Handwerk sehen Sie?
„Auch zukünftig werden wir eng mit dem örtlichen Handwerk zusammenarbeiten. Aufträge werden durch die Vergabeerleichterungen des Landes demnächst noch stärker in der Region gebunden und gemeinsame Projekte können das Handwerk sichtbarer und attraktiver für junge Menschen machen.“
Altena
Name: Guido Thal
Beruf: Diplom Verwaltungswirt (FH)
Parteizugehörigkeit: CDU
Wie wichtig ist Ihnen ein starkes und erfolgreiches Handwerk in Ihrer Stadt?
„Das Handwerk spielt in unserer Stadt eine wichtige Rolle. Unsere Handwerksbetriebe sind zuverlässige Arbeitgeber vor Ort. Sie schaffen Ausbildungsplätze und halten Arbeitskräfte in der Region. Wir leben wirtschaftlich stark vom lokalen Handwerk.“
Welche Möglichkeiten/Perspektiven der Zusammenarbeit mit dem örtlichen Handwerk sehen Sie?
„Die Zusammenarbeit zwischen Stadt und Handwerk ist enger als man denkt. Wir arbeiten sowohl formell als auch informell zusammen, bei der Wirtschaftsförderung, Stadtentwicklung, Ausbildung und Fachkräftesicherung, bei Auftragsvergaben und Bauprojekten sowie Veranstaltungen oder bei Krisen- und Notfallhilfen.“
Nachrodt-Wiblingwerde
Name: Birgit Tupat
Beruf: Verwaltungsfachwirtin; seit 2012 Bürgermeisterin der Gemeinde Nachrodt-Wiblingwerde
Parteizugehörigkeit: Parteilos
Wie wichtig ist ein starkes und erfolgreiches Handwerk in der Stadt?
„Ein starkes und erfolgreiches Handwerk ist wichtig, weil es die regionale Wirtschaft trägt, Arbeitsplätze schafft und gesellschaftliche Stabilität fördert. Außerdem sorgt es für qualitativ hochwertige Dienstleistungen und Produkte, die unser tägliches Leben zuverlässig funktionieren lassen.“
Welche Möglichkeiten und Perspektiven der Zusammenarbeit mit dem örtlichen Handwerk sehen wir?
„Es ist wichtig, das örtliche Handwerk in die Bauvorhaben mit einzubeziehen. Durch die gesetzlichen Erleichterungen bei den Vergaben besteht gerade für die ortsansässigen Handwerker hier eine große Chance.“
Iserlohn
Name: Michael Joithe
Beruf: 25 Jahre Unternehmer in Iserlohn: Handelsunternehmen für Gabelstaplerersatzteile mit (handwerklichem) Montageanteil; seit 2020 Bürgermeister der Stadt Iserlohn
Parteizugehörigkeit: lokale Wählergemeinschaft DieISERLOHNER
Wie wichtig ist Ihnen ein starkes und erfolgreiches Handwerk in Ihrer Stadt?
„Ein starkes erfolgreiches Handwerk ist das Rückgrat unseres Wirtschaftens. Ohne Handwerk im klassischen Sinne fehlen die Strukturen zum Erhalt unserer Infrastruktur, sowohl im kommunalen Bereich, als auch bei Unternehmen und Privatleuten.
Welche Möglichkeiten/ Perspektiven der Zusammenarbeit mit dem örtlichen Handwerk sehen Sie?
„Wir arbeiten schon heute eng und gut mit dem lokalen Handwerk zusammen, z.B. bei Rahmenverträgen für Reparaturen in und an kommunalen Gebäuden. Daran werden wir selbstverständlich festhalten.
Herscheid
Name: Uwe Schmalenbach
Beruf: Diplom-Verwaltungswirt
Parteizugehörigkeit: Parteilos
Wie wichtig ist Ihnen ein starkes und erfolgreiches Handwerk in Ihrer Stadt?
„Ein starkes und erfolgreiches Handwerk ist für mich von großer Bedeutung, denn es ist eine tragende Säule unseres Wirtschaftslebens. Das Handwerk schafft wohnortnahe Arbeits- und Ausbildungsplätze und ist fest mit dem Ort verankert. Viele Handwerkerinnen und Handwerker engagieren sich in Herscheid darüber hinaus ehrenamtlich, z. B. in der Feuerwehr, in Vereinen und Verbänden und tragen so zu einer attraktiven und lebendigen Gemeinde bei.“
Welche Möglichkeiten/Perspektiven der Zusammenarbeit mit dem örtlichen Handwerk sehen Sie?
„Ohne das Handwerk liefe bei uns nichts. Mir liegt daher viel daran, das Handwerk in Herscheid zu unterstützen und gute Rahmenbedingungen zu bieten. So werden wir insbesondere alle Möglichkeiten der neuen Vergabeerleichterungen nutzen, um noch stärken die örtlichen und regionalen Betriebe bei der Auftragsvergabe zu berücksichtigen. Auch bei Planungsvorhaben binden wir die Betriebe nach Möglichkeit frühzeitig ein.“
Plettenberg
Name: Ralf Beßler
Beruf: Immobilienmakler und Gesellschafter „R.B. Makler GmbH“ (ehem. Geschäftsführer)
Parteizugehörigkeit: Parteilos
Wie wichtig ist Ihnen ein starkes und erfolgreiches Handwerk in Ihrer Stadt?
„Während meiner früheren Tätigkeit als Immobilienmakler habe ich hautnah erleben dürfen, wie wichtig das Handwerk für unsere Gesellschaft und Wirtschaft ist. Das Handwerk bildet facettenreich aus und fort, fördert die Ausgebildeten samt deren Kreativität weiter und eröffnet vielen Menschen auf diese Art wichtige Perspektiven. Wer anpacken will, wird Erfolg haben. Zudem ist das Handwerk der Antrieb, das Schwungrad der Wirtschaft, lokal und überregional die Basis des Fortschritts, denn: Ohne das Handwerk läuft einfach nichts!“
Welche Möglichkeiten / Perspektiven der Zusammenarbeit mit dem örtlichen Handwerk sehen Sie?
„Bei den Projekten einer Stadtverwaltung müssen natürlich Gesetze, Regularien und Vorgaben eingehalten werden und es bietet sich nicht immer die Möglichkeit, nach einem Vergabeverfahren auch lokale Handwerksbetriebe beteiligen zu können. Doch ich setze mich mit Nachdruck dafür ein, dass wir das Handwerk vor Ort so oft es nur geht nutzen und damit nachhaltig unterstützen.“
Im Gespräch mit Markus Märtens – dem künftigen Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Märkischer Kreis

Markus Märtens ist ab dem 1. Januar 2026 neuer Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft.
Bei der Kreishandwerkerschaft Märkischer Kreis stehen personelle Veränderungen an: Mit Beginn des Jahres übernimmt Markus Märtens die Position des Hauptgeschäftsführers und löst damit Dirk H. Jedan nach über 20 Jahren ab.
Bevor Markus Märtens offiziell seine Tätigkeit aufnimmt, haben wir ihn um ein Interview gebeten. Im Gespräch ging es u.a. um seine Vorstellungen für die Zukunft der Kreishandwerkerschaft MK, seine Sicht auf das Handwerk und, was ihn persönlich antreibt.
Herausgekommen ist ein Gespräch mit einem Menschen, der das Handwerk mit Respekt betrachtet – und Lust hat, es aktiv mitzugestalten.
Herr Märtens, Sie übernehmen ab Januar die Hauptgeschäftsführung der Kreishandwerkerschaft Märkischer Kreis – herzlichen Glückwunsch! Was bedeutet dieser Neustart für Sie persönlich?
„Ein Neuanfang ist immer eine Gelegenheit, eigene Ideen einzubringen. Ich freue mich sehr darauf, das Handwerk in seiner Gesamtheit mitzugestalten – als Herzstück unserer Wirtschaft und als Gemeinschaft, die für Zusammenhalt, Verantwortung und Tatkraft steht.“
Sie kommen aus der Wirtschaftsförderung Leverkusen. Wie kam der Wechsel zustande – und was hat Sie am Handwerk besonders gereizt?
„Gerade in meiner Zeit bei der Wirtschaftsförderung wurde mir klar, welche Kraft im Handwerk steckt. Diese Kraft hält zusammen, sie verbindet. Dabei begeistert mich vor allem die Mischung aus Können, Kreativität und Verlässlichkeit. Ich freue mich darauf, die Rahmenbedingungen für das Handwerk im Märkischen Kreis mitgestalten zu dürfen!“
Was verbinden Sie persönlich mit dem Handwerk?
„Ich verbinde mit dem Handwerk vor allem mit Haltung: Bodenständigkeit, Kreativität und Verantwortungsbewusstsein. Es steht für das, was unser Land wieder stark machen kann: anpacken, gestalten und gemeinsam Lösungen finden.“
Wie sehen Sie das Handwerk in unserer Region – welche Rolle spielt es für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung?
„Das Handwerk ist das Rückgrat der regionalen Wirtschaft und unverzichtbar für unseren sozialen Zusammenhalt. Es prägt das Gesicht unserer Städte, bildet junge Menschen aus und sorgt dafür, dass Werte wie Verlässlichkeit und Solidarität gelebt werden. Es leistet einen wichtigen Beitrag für sozialen Frieden in unserem Land.“
Das Handwerk steht vor großen Herausforderungen – wo sehen Sie die größten Stellschrauben für die kommenden Jahre?
„Die Fachkräftesicherung bleibt das zentrale Thema. Wir müssen junge Menschen wieder stärker für handwerkliche Berufe begeistern und die duale Ausbildung endlich gleichwertig zur akademischen Bildung anerkennen und wertschätzen. Gleichzeitig gilt es, die Betriebe durch Digitalisierung und Bürokratieabbau spürbar zu entlasten und KI in vielen Bereichen zu nutzen. Da steckt auch für das Handwerk eine Menge an Möglichkeiten drin! Damit aber das Handwerk seine ganze Stärke entfalten kann, braucht es dazu eine Politik, die Taten folgen lässt.“
Wie möchten Sie die Kreishandwerkerschaft künftig positionieren?
„Mir ist wichtig, die KH als starke Stimme des Handwerks sichtbar zu machen – in der Region, in der Politik und in der Öffentlichkeit. Als Vereinigung der Innungen und Fachbetriebe wollen wir Partner, Netzwerker und Impulsgeber sein – ein Ort, an dem das Wir-Gefühl im Mittelpunkt steht.“
Wo sehen Sie die größten Chancen für das Handwerk in den kommenden Jahren?
„Das Handwerk wird für alle großen Zukunftsfragen gebraucht – von Klimaschutz über Digitalisierung bis zur Energie- und Mobilitätswende. Es bietet sichere Arbeitsplätze, Sinn und Perspektive – und bleibt dabei immer nah an den Menschen.“
Welche Erfahrungen aus Ihrer bisherigen Tätigkeit können Sie in Ihre neue Aufgabe einbringen?
„Als Jurist und mit meiner beruflichen Erfahrung bringe ich Erfahrung im Aufbau von Netzwerken und in der strategischen Kommunikation mit. Mir liegt viel daran, Brücken zu bauen – zwischen Betrieben, Politik und Verwaltung – und so das Handwerk als verlässlichen Partner auf Augenhöhe zu positionieren.“
Wenn Sie nicht gerade für das Handwerk unterwegs sind – wie schalten Sie ab?
„Gerne auf dem Motorrad – das wird im Märkischen Kreis sicher ein Vergnügen. Ich reise gern nach Spanien oder Holland, grille gerne und höre dabei Reinhard Mey – das ist für mich Lebensqualität. Manchmal ist aber auch ein ausgedehnter Spaziergang mit dem Hund eine willkommene Auszeit.“
Haben Sie selbst eine handwerkliche Seite?
„Auf jeden Fall. Ich packe gern selbst an – ob beim Renovieren oder Bauen des eigenen Hauses. Handwerk begleitet mich in Teilen schon mein ganzes Leben und gibt mir ein gutes Gefühl von Erdung. Meine Familie mütterlicherseits ist eine Handwerkerfamilie.“
Wenn Sie einen Tag lang in einem Handwerksbetrieb mitarbeiten dürften – welches Gewerk wäre das?
„Da gäbe es unzählige Möglichkeiten. Das Schöne am Handwerk ist ja, dass man am Ende des Tages sieht, was man geschaffen hat – und genau das macht für mich den Reiz des Handwerks aus, ganz unabhängig vom Gewerk. Deswegen: schwere Frage. Es gibt so viel Spannendes.“
Zum Schluss: Was möchten Sie den Handwerkerinnen und Handwerkern in der Region mit auf den Weg geben?
„Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit einer starken Gemeinschaft, die zusammenhält, anpackt und Verantwortung übernimmt. Das Handwerk ist nicht nur Wirtschaftskraft – es ist Zukunftskraft für unsere Gesellschaft. Aber mir ist klar: Das schaffe ich nicht alleine – dafür brauche ich Sie alle!“
